Der Alpenverein Edelweiss, mit vollständigem Namen Alpenverein Edelweiss – Zweig des Österreichischen Alpenvereins, ist ein Wiener Zweigverein des Österreichischen Alpenvereins (ÖAV) und ist die derzeit zweitgrößte Sektion des Alpenvereins und damit auch der zweitgrößte Sportverein Österreichs mit 89.758 Mitgliedern (Stand: 31. Dezember 2025).
Geschichte 1946 wurde der Alpenverein Edelweiss als Sektion des Österreichischen Alpenvereins gegründet.
Die Sektion selbst besaß bei ihrer Gründung 1946 keine eigenen Hütten. Erst 1954 wurde die erste Hütte in Betrieb genommen, die Tappenkarseehütte in den Radstädter Tauern. Die zweite Hütte, das von der Sektion Stuhlecker übernommene Alois-Günther-Haus am Stuhleck-Gipfel in der Steiermark, konnte 1964 in Betrieb genommen werden. 2012 ist das Haus mit dem ÖAV-Umweltgütesiegel ausgezeichnet worden. Seit 1960 gehört die Edelweisshütte dem Verein.
1967 erwarb man die BohemiahütteAlpenverein-Edelweiss.at: Bohemiahütte (bis 1937: Wienerlandhütte)Thomas Most (Red.): Bohemiahütte 1670 m. In: sudeten-huetten.de, 25. April 2018, abgerufen am 17. Mai 2018. von der Sektion Prag des Deutschen Alpenvereins und errichtete 1969 ein Hauptgebäude inklusive Verbindungsgang zur Bohemiahütte. Benannt wurde das Haus, das heute als Skihotel geführt wird und mitten in der Tauernrunde zwischen Edelweiss- und Plattenkarbahn liegt, nach dem damaligen Vorsitzenden Rudolf Wismeyer. Das Wismeyerhaus wurde im Jahr 2011 mit dem ÖAV-Umweltgütesiegel und 2012 mit dem Umweltzeichen für Tourismusbetriebe vom Umweltministerium ausgezeichnet.Wismeyerhaus.at: Wismeyerhaus
1986 kam das Albert-Biwak in der Schmalzscharte am Tauern-Höhenweg in Salzburg hinzu.Alpenverein.at: Hütten Als die Sektion „Wiener Lehrer“ nach ihrer Auflösung 2009 vom Alpenverein Edelweiss aufgenommen wurde und als Gruppe innerhalb der Sektion Edelweiss weiter besteht, ging deren Hüttenbesitz zur Sektion Edelweiss über. Die Adolf-Noßberger-Hütte (Nationalpark Hohe Tauern, Kärnten, ), die Hochschoberhütte (Nationalpark Hohe Tauern, Osttirol, ), beide ausgezeichnet mit dem ÖAV-Umweltgütesiegel, und das Hinteralmhaus in den Mürzsteger Alpen/Steiermark, das ab 2013 als Selbstversorgerhütte geführt wird, sind jetzt im Besitz des Alpenvereins Edelweiss, der damit auch familiengeeignete Hochgebirgshütten besitzt.
Seit 2022 ist der Alpenverein Edelweiss nach dem Österreichischen Umweltzeichen für Bildungseinrichtungen zertifiziert.
Wege und Hütten Adolf-Noßberger-Hütte, 2488 m Albert-Biwak,Alpenverein.de: Albert-Biwak Alpenverein.at: Albert-Biwak 2428 m Alois-Günther-Haus, 1782 m Donaulandhütte, 1450 m, ab 2023 Edelweisshütte am Schneeberg, 1235 m Hinteralmhaus,Alpenverein.de Hinteralmhaus Alpenverein.at: Hinteralmhaus 1442 m Hochschoberhütte, 2322 m Kampthalerhütte,Alpenverein.de: Kampthalerhütte Alpenverein.at: Kampthalerhütte 313 m Tappenkarseehütte, 1820 m Wismeyerhaus,Alpenverein.de: Wismeyerhaus Alpenverein.at: Wismeyerhaus 1670 m
Weiters betreut der Alpenverein Edelweiss im Rahmen der Wegesicherungspflicht rund 220 km Wegenetz in seinen Arbeitsgebieten in den österreichischen Alpen. Für den Zustieg zu seinen 9 Hütten (+ 1 Biwak) und Häusern, für die der Alpenverein Edelweiss zuständig ist, werden Wege und Schilder in Stand gehalten.
Weitere Einrichtungen Vienna City Rock, Seilkletter-Kurshalle in einem Oberstufengymnasium Boulder-Halle Edelweiss Center Klettercampus Pressbaum Paddelclub Edelweiss
Der Alpenverein Edelweiss führt außerdem das Reisebüro Weltbewegend, welches Pauschalreisen vermarktet.
Weblinks Alpenverein Edelweiss
Einzelnachweise
Kategorie:Tourismus (Österreich) Kategorie:Sportverein (Wien) Kategorie:Vereinsgründung 1946 Wien