Sainte-Marie-à-Py ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Département Marne in der Region Grand Est im Arrondissement Châlons-en-Champagne im Kanton Argonne Suippe et Vesle.

Geographie Die Gemeinde Sainte-Marie-à-Py liegt am Flüssvhen Py in der Champagne sèche, etwa 34 Kilometer östlich von Reims.

Geschichte mini|links|Kirche Notre Dame Während des Ersten Weltkriegs lag das Dorf im Kampfgebiet der Westfront und wurde stark zerstört. Anfang September 1914 wurde die Region durch die deutsche 3. Armee besetzt. Nach der Schlacht an der Marne zogen sich die deutschen Truppen wieder über die Marne nach Norden zurück. Ab dem 13. September 1914 legten sie südlich des Orts Stellungen an. Es kam zu heftigen Stellungskämpfen. Der Ort diente als deutscher Nachschub-Stützpunkt. Hier befand sich auch ein Lazarett. Verstorbene Soldaten wurden auf dem Friedhof der Gemeinde beigesetzt.Johannes Trimborn, Kriegstagebuch des Dr. Johannes Trimborn, Nummer 6, Stadtarchiv Magdeburg Erst Anfang Oktober 1918 wurde Sainte-Marie-à-Py wieder von französischen Truppen eingenommen.

An die Kämpfe erinnert das 1923/24 östlich des Orts errichtete Monument Aux Morts des Armées de Champagne. Die zerstörte Kirche des Dorfes wurde 1927 wiederaufgebaut.

Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2005 2010 2018 Einwohner 291 271 242 243 213 214 202 193 197 Quellen: Cassini und INSEE

Siehe auch Liste der Monuments historiques in Sainte-Marie-à-Py

Weblinks

statistische Angaben zu Sainte-Marie-à-Py

Einzelnachweise

Kategorie:Ort in Grand Est Kategorie:Träger des Croix de guerre 1914–1918 (Ort in Frankreich)