Diese Liste beinhaltet alle Flaggen im Oberbergischen Kreis in Nordrhein-Westfalen.
Nach der Gemeindeordnung des Landes müssen Wappen und Flaggen genehmigt werden. Genehmigungsbehörde war bis 1969 der Innenminister, seitdem sind es die Regierungspräsidenten. Zu der Genehmigung sind Zeichnungen der Wappen/Flaggen und Gutachten der Landesarchive notwendig. Genehmigt wird explizit die Flaggenform, die auf der Urkunde erwähnt ist. Kreis Hissflagge Banner Kommentare Oberbergischer Kreis 150px rand|150px rand|100px Der Kreis führt folgendes Wappen: „Das Wappen des Kreises zeigt unter dem goldenen (gelben) Schildhaupt einen in drei Reihen in Rot und Silber (Weiß) geschachten Balken gespalten von Rot nach Silber (Weiß). Vorne eine silberne (weiße) Burg mit einem hohen dreifenstrigen linken und einem niedrigeren zweifenstrigen rechten Zinnenturm, ein spitzgiebeliges Haus mit offen rotem Tor und schwarzem Giebelfenster flankierend. Hinten ein zweigeschwänzter blau bekrönter, blau bezungter und blau bewehrter roter Löwe.“ (verliehen zuerst am 16. Juli 1938 und später erneut am 10. Februar 1976) […]
„Der Kreis führt eine Flagge im Verhältnis 11:4 mit den Grundfarben rot-weiß und dem Kreiswappen etwas zur Stange hin verschoben.“
„Der Kreis führt ein Banner im Verhältnis 37:15 mit den Grundfarben rot-weiß und dem Kreiswappen etwas oberhalb der Mitte.“ (Flagge und Banner genehmigt am 10. Februar 1976)§ 2 der Hauptsatzung des Oberbergischen Kreises.
Städte und Gemeinden Stadt oder Gemeinde Hissflagge Banner Bemerkungen Stadt Bergneustadt 200px rand|150px zentriert|301x301pxrand|100px Der Innenminister hat am 20. April 1953 nebenstehendes Banner genehmigtLandesarchiv NRW Abteilung Rheinland, BR 2496, Nr. 43
In der Stadt werden aber Streifenflagge mit dem Wappen benutzt.
Das Wappen zeigt auf quergeteiltem Schild im oberen Feld einen zweireihigen Schachbalken in Silber und Rot auf goldenem Grund, im unteren roten Feld einen doppelt - gezinnten silbernen Querbalken. Das Wappen wird von einer dreitürmigen Mauerkrone mit Tor geziert. […] Gemeinde Engelskirchen 200px rand|150px rand|100px Der Gemeinde ist mit Urkunde des Regierungspräsidenten in Köln vom 24. März 1976 das Recht zur Führung eines Wappens verliehen worden.
Beschreibung des Wappens:Geteilt; oben in Silber (Weiß) ein wachsender, blaubewehrter, bezungter und bekrönter, zwiegeschwänzter roter Löwe; unten von Silber (Weiß) und Rot in 3 Reihen zu 6 Plätzen geschacht.
Der Gemeinde ist ferner mit Urkunde des Regierungspräsidenten in Köln vom 24. März 1976 das Recht zur Führung einer Flagge (als Hissflagge und Banner) verliehen worden.
Beschreibung der Flagge:als Banner: Rot-Weiß-Rot im Verhältnis 1:4:1 längsgestreift mit dem über die Mitte nach oben verschobenen Wappenschild der Gemeinde.als Hissflagge: Im waagerecht geteilten, quadratischen Flaggentuch oben in Weiß ein wachsender blaubewehrter, bezungter und bekrönter, zwiegeschwänzter roter Löwe; unten von Weiß und Rot in 3 Reihen zu 6 Plätzen geschacht.§ 2 der Hauptsatzung der Gemeinde Engelskirchen (PDF; 28 kB); abgerufen am 24. Februar 2016. Kreisstadt Gummersbach 200px rand|150px rand|100px Der Stadt Gummersbach ist durch königlichen Erlass vom 27. Juli 1892 das Recht zur Führung eines Stadtwappens verliehen worden.
Das Wappen zeigt unter einer dreizinnigen Mauerkrone mit geschlossenem Tor einen auf der Spitze stehenden Dreieckschild, der durch eine senkrechte Linie in zwei Felder geteilt ist. Im heraldisch linken Feld liegen auf Goldgrund drei rot-weiß geschachte Balken übereinander, im rechten Feld auf blauem Grund eine silbergraue Spindel mit abgewickeltem Fadenstück.
Die Stadtfarben der Flagge sind blau-gold. In ihr kann das Stadtwappen aufgenommen werden.§ 3 der Stadt Hückeswagen 200px rand|150px rand|100px Die Stadtflagge zeigt die Farbe weiß und ist in der Mitte des Feldes mit dem Stadtwappen versehen.
Das Stadtwappen, genehmigt lt. Urkunde vom 22. August 1892, zeigt in dem waagerecht gestellten geteilten dreieckigen Schild oben den halbierten nach links springenden limburgisch-bergischen Löwen in rot auf silbernem Grund; unten im schwarzen Felde das silberne Weberschiffchen mit heraushängendem silbernen Faden. Den Schild krönt eine rote Mauer mit dem Toreingang und drei Mauertürmen.§ 3 und 4 der Hauptsatzung der Stadt Hückeswagen (PDF; 141 kB) Gemeinde Lindlar 200px rand|150px rand|100px Die Gemeinde führt ein Wappen, ein Dienstsiegel und eine Flagge.
Das Gemeindewappen zeigt in einem Barockschild im oberen silbernen (weißen) Felde den roten, blaubewehrten, wachsenden Bergischen Löwen, im unteren schwarzen Felde eine goldene (gelbe) Waage als Symbol der Gerechtigkeit. […]
Die Flagge der Gemeinde zeigt die Farben rot-weiß mit dem Gemeindewappen.§ 2 der Gemeinde Marienheide 200px rand|150px keine Hissflagge genehmigt rand|100px Der Gemeinde ist mit Urkunde des Preußischen Ministers des Innern vom 26. Oktober 1934 das Recht zur Führung eines Wappens und mit Urkunde des Innenministers des Landes Nordrhein-Westfalen vom 7. August 1958 das Recht zur Führung einer Flagge verliehen worden.
Beschreibung des Wappens:
In der oberen Hälfte befinden sich auf rotem Grund zwei gekreuzte, silberne Rodehacken mit goldenen Stielen, darüber eine fünfblätterige, silberne Rose mit grünen Kelchblättern und gelbem Blütenstand. Die untere Hälfte ziert auf silbernem Grund ein abgewandelter bergischer Löwe, blaubewehrt, doppelgeschwänzt, rot, mit erhobener rechter Pranke, zum Unterschied vom Wappen von Berg schreitend ohne Krone.
Beschreibung der Flagge:
Oben in rotem Felde zwei gekreuzte Rodehacken mit gelben Stielen, darüber eine weiße Rose; unten ein schreitender blaubewehrter, doppelgeschwänzter, roter Löwe in weißem Felde (Symbole des Wappens). Die untere Hälfte besteht aus drei gleich langen und gleich breiten Bahnen rot-weiß-rot; die weiße Mittelbahn ist gegen das weiße Feld der oberen Flaggenhälfte nicht abgesetzt.§ 2 der abgerufen am 24. Februar 2016 Gemeinde Morsbach 200px rand|150px rand|100px kein Banner genehmigt Der Gemeinde ist mit Urkunde des Oberpräsidenten der Rheinprovinz in Koblenz vom 14. August 1937 das Recht zur Führung eines Wappens verliehen worden. Das Wappen zeigt in dem oberen Feld des geteilten Schildes auf silbernem Untergrund einen schreitenden rotbraunen bergischen Löwen mit blauer Krone, blauen Krallen und blauer Zunge, in dem unteren Feld auf mittelblauem Untergrund einen silbernen Bachlauf mit schwarzen Strichen in den Biegungen und drei schwarzen Moorkolben mit je zwei grünen Blättern und grünem Stängel.
Der Gemeinde ist durch Genehmigung des Oberkreisdirektors als untere staatliche Verwaltungsbehörde vom 28. Juni 1995 das Recht zur Führung einer Flagge verliehen worden. Die Hissflagge ist zweifarbig in den Farben rot, weiß und rot. Die Farbfelder sind von rot zu weiß zu rot im Verhältnis 1:2:1 längsgestreift; darauf in der Mitte befindet sich das Wappen der Gemeinde Morsbach […].§ 2 der Gemeinde Nümbrecht 200px rand|150x150px Der Gemeinde ist mit Urkunde des Regierungspräsidenten in Köln vom 18. Dezember 1969 das Recht zur Führung eines Wappens verliehen worden. Das Wappen entspricht in Ausführung und Sinnbild dem als Anlage 3 beigefügten Muster.§ 2 der .Flagge inoffiiell, durch Foto belegt Stadt Radevormwald 200px rand|150px rand|100px Das Wappen der Stadt stellt den roten, blau gekrönten und bewehrten bergischen Löwen dar, der in der rechten Vorderpranke einen goldenen Schlüssel hält.§ 1 der Hauptsatzung der Stadt Radevormwald. (PDF; 61 kB) abgerufen am 24. Februar 2016.
Beschreibung der Flagge [nicht Teil der amtlichen Bekanntmachung]: Flagge und Banner der Stadt zeigt die Farben weiß-rot mit dem Wappen Stadtwappen in der Mitte des Tuches. Gemeinde Reichshof 200px rand|150px keine Hissflagge genehmigt rand|100px Durch Genehmigungsverfügung des Regierungspräsidenten in Köln vom 11. September 1972 führt die Gemeinde Reichshof ein Siegel, ein Wappen und eine Flagge. […]
Das Wappen ist geteilt. Oben ist in Schwarz ein wachsender rotgeschnäbelter goldener (gelber) Adler; unten in Silber (weiß) ein schreitender, silbern- (weiß)- bewehrter roter Löwe.
Die Flagge enthält in Rot im Verhältnis 1 : 1 vier weiße Längsstreifen, darüber das Gemeindewappen ohne Schild im Flaggenhaupt.§ 2 der Stadt Waldbröl 200px rand|150px rand|100px Der Stadt Waldbröl ist mit Urkunde des Innenministers vom 19. Juli 1952 das Recht zur Führung eines Wappens verliehen worden.
Das Wappen zeigt in goldenem Feld auf grünem Boden, durch den ein silberner Bach fließt, einen schwarzen Eichbaum mit grünen Blättern und Früchten. Rechts neben dem Baum ist ein silbernes Schildchen mit einer gestürzten blauen Pflugschar, links ein silbernes Schildchen mit einem roten doppelt geschwänzten blau bewährten und gekrönten Löwen.
Der Stadt Waldbröl ist mit Urkunde des Innenministers vom 27. September 1958 das Recht zur Führung einer Flagge verliehen worden.
Die Flagge hat unter einem weißen, mit dem Wappen der Stadt belegten Bannerhaupt, eine von zwei grünen Seitenbahnen im Verhältnis 1,8 : 2,4 : 1,8 begleitete, weiße, gegen das Bannerhaupt nicht abgesetzte Längsbahn.§ 2 der abgerufen am 24. Februar 2016 Stadt Wiehl 200px rand|100px Das Wappen der Stadt […] zeigt in rot eine silberne (weiße) Torburg mit einem hohen, dreifenstrigen Zinnenturm auf der linken und einem niedrigen, zweifenstrigen Zinnenturm mit blauer Kuppel auf der rechten Seite. Das spitzgieblige Torhaus trägt ein Fenster über roter, mit goldenem (gelbem) Fallgitter ausgefüllter Toröffnung. Über dem niedrigen Turm schwebt ein silbernes (weißes) Malteserkreuz.
Die Flagge wurde am 15. April 1972 genehmigt :
"Als Banner: Blau-Gelb im Verhältnis 1:1 längsgestreift mit dem Stadtwappen ohne Schild im Bannerhaupt" Stadt Wipperfürth 200px rand|100px Nach der kommunalen Neugliederung vom 1. Januar 1975 (Köln-Gesetz vom 5. November 1974) ist der Stadt Wipperfürth durch Urkunde des Regierungspräsidenten Köln vom 9. Dezember 1975 das Recht verliehen worden, das bisherige Wappen, Siegel und die bisherige Flagge zu führen.
WappenbeschreibungIn Blau über beiderseits ansteigender silberner (weißer) Zinnenmauer mit einem dreizinnigen Torturm und geschlossenem schwarzen Tor schwebend eine dreitürmige silberne (weiße) Kirche in Seitenansicht; darüber ein silberner (weißer) Schild, darin ein zweigeschwänzter, blau bekrönter, -bewehrter und -bezungter roter Löwe, oben überdeckt mit einem vierlätzigen schwarzen Turnierkragen […].
Flaggenbeschreibung: Als Banner:Rot-weiß im Verhältnis 1 : 1 längsgestreift mit dem etwas über die Mitte nach oben verschobenen Wappenschild der Stadt.§ 2 der
Eingemeindete Orte GemeindeHissflaggeBannerKommentareEckenhagen am 1. Juli 1969 zu Reichshofzentriert|250x250pxFlagge genehmigt am 13. April 1967 durch den Innenminister: "Goldgelb-Grün im Verhältnis 1:1 längsgestreift mit dem Gemeindewappen im roten Bannerhaupt"Ründeroth am 1. Januar 1975 zu Engelskirchenzentriert|150x150pxFlagge genehmigt am 23. Dezember 1960 durch den Innenminister: "Die Hißflagge ist von Gelb und Rot horizontal gestreift. In der Mitte ist das Gemeindewappen aufgelegt."Wiehl am 1. Juli 1969 zu Wiehlzentriert|241x241pxFlagge genehmigt am 26. September 1956 durch den Innenminister
Siehe auch Liste der Wappen im Oberbergischen Kreis
Einzelnachweise und Anmerkungen
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