mini|Kiki Dimoula, 2011 Kiki Dimoula (; * 6. Juni 1931 in Athen; † 22. Februar 2020 ebenda) war eine griechische Dichterin.

Leben Von 1949 bis 1973 arbeitete sie als Bankangestellte bei der Bank von Griechenland. 1952 begann sie, als Literatin in Erscheinung zu treten.Anarchistin der Wörter. In: Süddeutsche Zeitung. 3. Mai 2013, S. 13.

2003 wurde sie zum ordentlichen Mitglied der Akademie der Wissenschaften Athen gewählt. Sie erhielt etliche Auszeichnungen, u. a. den Griechischen Staatspreis für Lyrik 1972 und 1995 sowie 2009 den Europäischen Preis für Literatur für ihr Gesamtwerk. Kiki Dimoulas Gedichte wurden in mehrere Sprachen übersetzt (u. a. ins Englische, Französische, Dänische, Spanische, Italienische, Schwedische, Serbische, Deutsche). Kiki Dimoula lebte in Athen.

2010 wurde ihr der griechische Sonderpreis der Literatur verliehen.https://www.culture.gov.gr/el/service/SitePages/view.aspx?iID=4288

Werke Gedichtbände: (Gedichte), 1952. (Finsternis), 1956. (In Abwesenheit), 1958. (Auf den Spuren), 1963. (Das Wenige der Welt), 1971 (Mein letzter Körper), 1981. (Lebe wohl niemals), 1988 (Die Pubertät des Vergessens), 1996. (Eine Gedenkminute zusammen), 1998. (Klang der Entfernungen), 2001. (Grünes aus dem Treibhaus), 2005. (Nach nebenan verzogen), 2007.

in deutscher Sprache: Plötzlich wurde ich hellhörig. Romiosini Verlag, Köln 2008, ISBN 978-3-929889-81-9.

Weblinks

Biografie der Autorin (englisch)

Einzelnachweise

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