Der CONCACAF Gold Cup 2013 war die 22. Ausspielung der Kontinentalmeisterschaft im Fußball für Nord-, Mittelamerika und der Karibik und 12. unter der Bezeichnung „Gold Cup“ und fand vom 7. bis zum 28. Juli in den USA statt.
Am Turnier nahmen zwölf Nationalmannschaften teil, die zunächst in Gruppen und danach im K.-o.-System gegeneinander antraten. Seit 1991 sind die Vereinigten Staaten alleiniger, bzw. in Kooperation (1993 und 2003 mit Mexiko), Gastgeber des Turniers.
Der Turniersieger USA bestritt gegen den Sieger des Gold Cups 2015 (Mexiko) ein Play-off um die Teilnahme am FIFA-Konföderationen-Pokal 2017 in Russland, das Mexiko nach Verlängerung gewann.
Qualifikation Die Qualifikation für den Gold Cup wurde von den drei Regionalverbänden der CONCACAF organisiert:
Nordamerika (NAFU-Zone) Alle drei Nordamerika-Verbände (Kanada, USA, Mexiko) waren für den CONCACAF Gold Cup gesetzt und mussten daher keine Qualifikationsspiele bestreiten.
Zentralamerika (UNCAF-Zone)
Alle sieben Verbände der UNCAF nahmen am Central American Cup 2013 teil, der im Januar 2013 in San José in Costa Rica stattfand. Die ersten fünf Teams waren für den CONCACAF-Gold Cup qualifiziert. Qualifizieren konnten sich:
Karibik (CFU-Zone)
Insgesamt hatten 25 Mannschaften für den Wettbewerb gemeldet. Titelverteidiger Jamaika und Gastgeber Antigua und Barbuda waren ohne Qualifikation für die Endrunde gesetzt. Die erste Runde der Qualifikation bestand aus fünf Gruppen zu je vier Teams. Die Gruppenersten und die vier besten Zweitplatzierten qualifizierten sich für die zweite Runde. Die zweite Runde der Qualifikation bestand aus drei Gruppen zu je vier Teams. Für die zweite Runde waren bereits die Nationalmannschaften von Grenada, Guadeloupe und Kuba als Zweit- bis Viertplatzierte der Karibikmeisterschaft 2010 gesetzt. Die Gruppenersten und -zweiten qualifizierten sich für die Endrunde. An der Endrunde nahmen acht Mannschaften teil, von denen sich diese Mannschaften für den Gold-Cup qualifizieren konnten:
Spielorte Insgesamt fand das Turnier in 13 Austragungsorten statt. Am 23. Januar 2013 wurden folgende Austragungsorte vorgestellt:
Ort Stadion Kapazität Spiele Pasadena (Kalifornien) Rose Bowl Stadium 92.500 je 2 Gruppenspiele Harrison (New Jersey) Red Bull Arena 25.000 Portland (Oregon) Jeld-Wen Field 20.400 Seattle (Washington) CenturyLink Field 35.700 Miami Gardens (Florida) Sun Life Stadium 75.000 Sandy (Utah) Rio Tinto Stadium 20.000 Denver (Colorado) Sports Authority Field at Mile High 76.100 Houston (Texas) BBVA Compass Stadium 22.000 East Hartford (Connecticut) Rentschler Field 40.000 Atlanta (Georgia) Georgia Dome 71.200 2 Viertelfinalspiele Baltimore (Maryland) M&T Bank Stadium 71.000 2 Viertelfinalspiele Arlington (Texas) Cowboys Stadium 80.000 beide Halbfinalespiele Chicago (Illinois) Soldier Field 61.500 Finale
Modus Bei der Endrunde bildeten die zwölf Teilnehmer drei Vorrundengruppen mit je vier Mannschaften, von denen sich jeweils die ersten beiden für das Viertelfinale qualifizierten. Zusätzlich qualifizierten sich noch die zwei besten Drittplatzierten. In der Gruppenphase spielte jede Mannschaft gegen jede andere Mannschaft ihrer Gruppe nach dem Meisterschaftsmodus, wobei für einen Sieg drei Punkte und für ein Unentschieden ein Punkt vergeben wurde.
Vorrunde Gruppe A
Gruppe B
Gruppe C
Tabelle der Drittplatzierten Die zwei besten drittplatzierten Mannschaften qualifizierten sich für das Viertelfinale. Dabei konnte sich Kuba nur aufgrund der mehr erzielten Treffer gegenüber Martinique durchsetzen.
Finalrunde
Viertelfinale
Halbfinale
Finale
Beste Torschützen Aufgelistet werden alle Spieler, die beim Wettbewerb mehr als ein Tor erzielt haben. Rang Spieler Tore 1 5 5 5 4 4 5 3 3 3 8 2 2 2 2 2 2 2 2 2
Auszeichnungen Bester Spieler: Goldener Schuh: , , Bester Torhüter: Fair-Play-Auszeichnung:
Schiedsrichter Schiedsrichter Assistenten Marcos Brea David Gantar Joe Fletcher Philippe Brière Jeffrey Solis Calderón Octavio Jara Wálter Quesada Hermenerito Leal Joel Aguilar Juan Zumba Elmer Bonilla William Torres Armando Castro Christian Ramírez Héctor Rodríguez Courtney Campbell Garnet Page Ricardo Morgan Marco Antonio Rodríguez Marcos Quintero Marvin Torrentera Javier Santos Enrico Wijngaarde Ramon Ricardo Louisville Mark Geiger Sean Mark Hurd Jair Marrufo Eric Boria Graeme Browne
Weblinks
Turnierdetails auf rsssf.org (engl.)
Einzelnachweise
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