Hermann Peter Fersenfeldt, auch Hermann Peter Fersenfeld, (* 1. September 1786 in Hamburg; † 26. September 1853 ebenda) war ein deutscher Architekt und Hochschullehrer.
Leben mini|hochkant|Grabmaltafel Althamburgischer Gedächtnisfriedhof Ohlsdorf Sein Vater war der Zimmermannsmeister Nicolas Jacob Fersenfeldt, bei dem Alexis de Chateauneuf in die Lehre ging.Alexis de Chateauneuf. fof-ohlsdorf.de; abgerufen am 17. Januar 2013.
Fersenfeldt war Schüler von Friedrich Weinbrenner in Karlsruhe und ließ sich nach der Ausbildung und größeren Reisen 1818 in Hamburg nieder,Wohnanschrift 1853 Fersenfeldt, Herm. Professor der Architectur, Glockengiesserwall no 19. In: Hamburgisches Adreß-Buch. wo er eine Bauschule gründete. Mit der Turmhaube für die Jacobikirche (1826–1828) wurde er als Architekt der Öffentlichkeit bekannt.Schulgründung. thesaurus.cerl.org; abgerufen am 17. Januar 2013.
Im Zusammenhang mit dem Verein für Hamburgische Geschichte war er neben dem Lithografen Johannes Anderson, Alexis de Chateauneuf, Martin Gensler (1811–1881) und Otto Speckter berechtigt, aus gefährdeten Bauwerken, die auch Kirchen betrafen, historisch wertvolle Bauteile oder Gegenstände zu entfernen, um sie in gesicherte Aufbewahrung zu übergeben.
Im Bereich des Althamburgischen Gedächtnisfriedhofs des Ohlsdorfer Friedhofs wird auf dem Sammelgrabmal Architekten an Hermann Peter Fersenfeldt erinnert. Im Hamburger Stadtteil Winterhude wurde der Fersenfeldtsweg nach ihm benannt.
Schriften de Chateauneuf, Fersenfeldt, Libbertz, Nagel, Repsold, Wehncke: Ein Wort an unsere Mitbürger über die Rettung von Menschenleben in Feuersgefahr. Hamburg 1835. (Denkschrift, 15 Seiten)
Werk mini|Eckhaus Jungfernstieg 25/Große Bleichen 2 (rechts; 5. Obergeschoss und Dach später aufgesetzt, 2 unterste Geschosse rekonstruiert) Ideen und Vorschläge für die Erbauung und Einrichtung eines Krankenhauses in Hamburg.Carlsruhe 1817: Ansichten, Durchschnitte. Grundrisse in Karlsruher Handschriften. S. 165 (Nr. 678, ). 1825: Zeichnung der Giebelwand mit Turm der Jacobikirche in Hamburg gemeinsam mit F. I. Stock (Lithograf) sub.uni-hamburg.de; abgerufen am 17. Januar 2013. 1826–1828: neuer, kupferverkleideter Turmhelm für die Hauptkirche Sankt Jacobi in HamburgTurmhelm. bui.haw-hamburg.de; abgerufen am 14. Januar 2013. 1844–1849: Hauptkirche Sankt Petri (Hamburg) gemeinsam mit Alexis de Chateauneuf, Turm durch Johann Hermann MaackArchitekten. structurae.de; abgerufen am 17. Januar 2013. 1845: Eckhaus Jungfernstieg 25/Große Bleichen 2 1847–1848: Hamburger Sparkasse von 1827 am Adolphsplatz in Hamburg (gemeinsam mit Carl Friedrich Reichardt; nach 1956 abgerissen)zwei Fotos. bildindex.de; abgerufen am 17. Januar 2013.
Schüler 1845–1846: Heinrich Carl Scheel
Anmerkungen
Literatur Fersenfeldt, Hermann Peter. In: Hamburgisches Künstler-Lexikon. Band 1: Die Bildenden Künstler. Hoffmann und Campe, Hamburg 1854, , S. 70–71 und S. 303 (uni-hamburg.de und uni-hamburg.de).
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Architekt (Hamburg) Kategorie:Hochschullehrer (Hamburg) Kategorie:Geboren 1786 Kategorie:Gestorben 1853 Kategorie:Mann