Das Loquitzviadukt ist eine Eisenbahnbrücke der Bahnstrecke Ludwigsstadt–Lehesten bei Lauenhain an der Grenze zwischen Bayern und Thüringen.

Geschichte An der Landesgrenze zwischen Bayern und Thüringen (ehemals Sachsen-Meiningen) querte die Trasse, die im Jahre 1885 eröffnet wurde, das Flüsschen Loquitz und machte den Bau einer Bahnbrücke notwendig. Das Loquitzviadukt ist wohl weltweit die einzige Bogenbrücke aus Diabas und Schiefer. Das Baumaterial der Brücke stammte aus dem herzoglichen Bruch zu Lehesten (heute Schieferpark Lehesten) und dem nahe gelegenen Krummholzhammer.Informationstafel am Loquitzviadukt 1935 bekam die Brücke eine Brüstung aus Beton.Liste der Baudenkmäler in Ludwigsstadt-Lauenhain/Loquitzviadukt

Im Jahre 1952 wurde der auf thüringischer Seite (damals DDR) liegende Bereich der Bahnstrecke zurückgebaut. Ein Teil der ehemaligen Trasse dient heute als Wanderweg „Schieferpfad – Auf den Spuren des blauen Goldes“.

Einzelnachweise

Weblinks

Kategorie:Bauwerk in Ludwigsstadt Kategorie:Baudenkmal in Ludwigsstadt Kategorie:Eisenbahnbrücke in Bayern Kategorie:Eisenbahnbrücke in Thüringen Kategorie:Bogenbrücke Kategorie:Steinbrücke Kategorie:Verkehrsbauwerk im Landkreis Kronach Kategorie:Lehesten (Thüringer Wald) Kategorie:Verkehrsbauwerk im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt Kategorie:Brücke in Europa Kategorie:Erbaut in den 1880er Jahren