mini|Straßenbebauung in Apweiler
Apweiler (limburgisch: Apwielder) ist ein Ortsteil der Mittelstadt Geilenkirchen im Kreis Heinsberg im Bundesland Nordrhein-Westfalen.
Geographie Lage Apweiler liegt östlich von Geilenkirchen unweit der Bundesstraße 56 und der Kreisstraße 24. Die Ortschaft ist über die Ederener Straße ohne Durchgangsverkehr erreichbar.
Gewässer Durch Apweiler verläuft das Beeckfließ (GEWKZ 28286). Es nimmt bei Bedarf Niederschlagswasser auf und leitet dieses ab. Das Beeckfließ war ursprünglich ein offen geführter Gruben- und Brauchwasserkanal der ehemaligen Grube Carl Alexander in Baesweiler. Es durchfließt die Ortschaften Floverich, Apweiler, Beeck, Leiffarth und Honsdorf und mündet nach 13,3 kmhttp://www.lanuv.nrw.de/fileadmin/lanuv/wasser/pdf/Gewaesserverzeichnis%20GSK3C.xls unterhalb von Honsdorf in die Wurm. Vor Beeck nimmt das Beeckfließ das Wasser vom Gereonsweiler Fließ auf. Hinter Beeck fließt das Wasser des Immendorfer Fließes hinzu.
Nachbarorte
Siedlungsform Apweiler ist ein beidseitig bebauter Weiler. Der Ort und das Umfeld sind ländlich geprägt.
Geschichte mini|Apweiler auf der Urkatasterkarte 1846 mini|Apweiler auf der Tranchotkarte 1803–1820
Ortsname 1280 Apwilre 1483 Apwylre 1666 Apweiler
Ortsgeschichte Apweiler gehörte früher zum Jülicher Amt Geilenkirchen. Wahrscheinlich gehörte der Ort ursprünglich zur Grundherrschaft Immendorf, in deren Pfarre es auch liegt. Der halbe Zehnt zu Apweiler erscheint im 15. Jahrhundert als Heinsberger Lehen, später als Lehen der Mannkammer Geilenkirchen.
Apweiler hatte 1828 186 Einwohner, 1852 waren es 165 Einwohner und gehörte zur Bürgermeisterei Immendorf. Im Zuge der Gebietsreform wurde das Amt Immendorf-Würm am 1. Januar 1972 aufgelöst. Rechtsnachfolger ist die Stadt Geilenkirchen (Aachen-Gesetz (1971)).
Kirchengeschichte Apweiler bildet mit Immendorf und Waurichen die Pfarre Immendorf. Die Bevölkerung besteht zum größten Teil aus Katholiken. Im Zuge der Pfarrgemeindereformen im Bistum Aachen wurde die ehemals eigenständige katholische Pfarrgemeinde St. Peter Immendorf in die Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) St. Bonifatius Geilenkirchen eingegliedert, in der alle 11 Pfarreien des Stadtgebietes zusammengefasst sind. Seit Januar 2025 bilden diese Pfarreien den Pastoralen Raum Geilenkirchen, einer von insgesamt 44 Räumen im Bistum Aachen. Pastoraler Raum im Bistum Aachen
Sehenswürdigkeiten mini|Kriegerdenkmal in Apweiler
Kriegerdenkmal an der Ederener Straße
Infrastruktur und Verkehr mini|Beschilderung zum Radverkehrsnetz NRW
Es existieren mehrere landwirtschaftliche Betriebe, teilweise mit Tierhaltung, sowie einige Kleingewerbebetriebe. Ein Spielplatz an der Ederener Straße Anschluss an das Radverkehrsnetz NRW
Apweiler ist an Schultagen mit der Buslinie 432 der WestVerkehr an das ÖPNV-Netz des Aachener Verkehrsverbundes angeschlossen. Abends und am Wochenende kann der Multi-Bus angefordert werden.
Linie Verlauf
Vereine Interessengemeinschaft der Ortsvereine in der Pfarre Immendorf, Waurichen, Apweiler Karnevalsgesellschaft Lott se loope Immenwauweiler
Regelmäßige Veranstaltungen Rosenmontagszug der KG Immenwauweiler St. Martin-Umzug in Apweiler Seifenkistenrennen der Schützenjugend
Straßennamen Am Fließ, Bückengracht, Ederener Straße, Weißenstein
Literatur Leo Gillessen: Die Ortschaften des Kreises Heinsberg, Seite 113 Friedrich von Restorff: Topographisch-Statistische Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinz. Nicolai, Berlin und Stettin 1830
Weblinks
Website der Stadt Geilenkirchen Denkmale in der Stadt Geilenkirchen Kirchen und Kapellen in der Stadt Geilenkirchen
Einzelnachweise
Kategorie:Ort im Kreis Heinsberg Kategorie:Stadtteil von Geilenkirchen