Die Bahnstrecke Håkantorp–Lidköping ( (HLJ)) war eine 1877 in Betrieb genommene schmalspurige Eisenbahnstrecke zwischen Håkantorp und Lidköping in Skaraborgs län in Schweden. mini|links|Karte von 1926 Sie ist ein Teil der Bahnstrecke Gårdsjö–Håkantorp in Västergötland, die seit der Namensreform der schwedischen Bahnstrecken durch Banverket 1990 Kinnekullebanan genannt wird.

Lidköping–Håkantorps järnvägsaktiebolag Die Bahnstrecke wurde von der Lidköping–Håkantorps järnvägsaktiebolag gebaut und hatte ihren Anfang in Håkantorp, von wo auch die mit 1217 mm Spurweite gebaute Uddevalla–Vänersborg–Herrljunga Järnväg (UWHJ) ihren Ausgang hatte. Der Bahnhof der HLJ wurde östlich der bereits bestehenden UWHJ-Infrastruktur errichtet. Die Strecke endete westlich des Lidan im Bahnhof Lidköping V und wurde am 12. Dezember 1877 für den Verkehr eröffnet.

Für den Betrieb der Strecke wurden zwei Dampflokomotiven beschafft:Lokomotiven nach Pospichal Nummer Name Bauart Achsfolge Hersteller Fabr.-Nr./Baujahr Besonderes 1 MARCUS GABRIEL DE LA GARDIE Tenderlok C t Nydqvist och Holm, Trollhättan 801877 1893 an Lidköping–Skara–Stenstorps Järnväg Nr. 5; 1905 an Hvetlanda–Målilla Järnväg Nr. 6; 1906 neu Nr. 15; 1910 an Ödegårdens Kalkbruk AB, Ekedalen, 1927 abgestellt, 1929 verschrottet 2 HÅKANTORP Tenderlok C t aNydqvist och Holm, Trollhättan 811877 1893 an Lidköping–Skara–Stenstorps Järnväg Nr. 6; 1916 Nr. 46, 1933 verschrottet Das Unternehmen geriet sehr bald in finanzielle Probleme und musste 1886 Konkurs anmelden.

Erwerb durch Lidköping–Skara–Stenstorps Järnväg Zwischen 1886 und 1891 versuchte Lidköping–Skara–Stenstorps Järnväg (LSSJ) mehrfach bei Versteigerungsterminen die HLJ zu erwerben, was erst beim dritten Male gelang. LSSJ nahm 350.000 Kronen auf und baute eine Brücke über den Fluss Lidan, um beide Betriebsteile zu verbinden. Nach der Eröffnung der Brücke und der Betriebsaufnahme am 6. Juni 1893 wurde der Bahnhof Lidköping V geschlossen.Historiskt om Svenska Järnvägar

1902 verkaufte LSSJ die zuvor gekaufte HLJ mit den damals erworbenen Fahrzeugen an die Stadt Lidköping. Die Rechnung von 1910 wies Baukosten von 824.700 Kronen aus, davon hatten die Fahrzeuge einen Anteil von 140.400 Kronen. das Aktienkapital betrug 427.205 Kronen. Sitz der Aktiengesellschaft war Lidköping.

Nach der Eröffnung des Streckenabschnittes Håkantorp–Tumleberg durch Västergötland–Göteborgs järnvägsaktiebolag (VGJ) im Jahre 1900 fuhren durchgehende Züge von Forshem über Håkantorp nach Tumleberg.Stig Lundin Tidtabell Kinnekulle – Lidköping – Tumleberg sommaren 1912

Die Stadt Linköping überführte die HLJ zusammen mit der Kinnekulle–Lidköpings järnväg 1912 in Lidköpings järnvägar.

Verstaatlichung Die Strecke wurde 1948 im Rahmen der allgemeinen Eisenbahnverstaatlichung wie andere Schmalspurstrecken in Skaraborgs län von Statens Järnvägar übernommen,Järnvägar i historien 1948 in deren Netz und Organisation integriert und 1953 auf Normalspur umgebaut.

Die Reste der Hafenbahn in Lidköping wurden wegen Ausweitung eines Industriegebietes eingestellt.

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Einzelnachweise

Kategorie:Spurweite 891 mm Kategorie:Spurweite 1435 mm Kategorie:Bahnstrecke in Västra Götalands län Bahnstrecke HakantorpLidkoping