mini|Fiorella Mannoia (2013) Fiorella Mannoia (* 4. April 1954 in Rom) ist eine italienische Sängerin.
Karriere Fiorella Mannoia wurde in Rom als Tochter eines Stuntmans geboren und war später ebenso wie ihr Bruder zeitweilig selbst als Stuntfrau und vor allem in den 1970ern auch als Schauspielerin tätig.
Ihren ersten Erfolg als Sängerin hatte sie 1968 beim Festival di Castrocaro, wo sie mit dem Lied Un bimbo sul leone von Adriano Celentano teilnahm und anschließend einen Plattenvertrag bekam. Ihre eigentliche Gesangskarriere begann aber erst in den 1980er Jahren. Viermal nahm sie am Sanremo-Festival teil, erstmals 1981 mit dem Lied Caffè nero bollente. Später gewann sie mit den Liedern Quello che le donne non dicono (1987) und Le notti di maggio (1988) zweimal den Kritikerpreis.
mini|Fiorella Mannoia (2017) Zu den erfolgreichsten Veröffentlichungen von Mannoia gehören das Livealbum Certe piccole voci (1999) und das Album Fragile (2001), die beide für über 200.000 verkaufte Exemplare mit Doppelplatin ausgezeichnet wurden, sowie das Live-Doppelalbum In Tour mit gemeinsamen Auftritten mit Francesco De Gregori, Pino Daniele und Ron. 2004 stand sie mit dem Livealbum Concerti erstmals auf Platz 1 der italienischen Charts.
2005 wurde sie mit dem Offizierskreuz des Verdienstordens der Italienischen Republik (Ufficiale dell’Ordine al merito della Repubblica italiana) ausgezeichnet. Zu ihren Verdiensten gehört auch ihr Einsatz für den Kampf gegen den Brustkrebs.
Zwei Jahre später erschien ihr Erfolgsalbum Canzoni nel tempo, das sich ein ganzes Jahr in den Charts hielt und ihr drittes Doppelplatin-Album wurde. Mit der Sängerin Noemi hatte sie 2009 auch einen Nummer-eins-Hit in den Singlecharts mit dem Lied L’amore si odia. Das Lied verkaufte sich als Download über 300.000 Mal. Das Doppelalbum Fiorella, das zu ihrem 60. Geburtstag erschien und aus Duetten und Neuaufnahmen ihrer Hits besteht, war 2014 ihr zweites Nummer-eins-Album.
Beim Sanremo-Festival 2017 nahm Mannoia das fünfte Mal am Wettbewerb teil.A Conversation with Fiorella Mannoia, Istituto Italiano di Cultura New York vom 21. Februar 2018, abgerufen am 16. August 2019 (englisch) Mit Che sia benedetta erreichte sie den zweiten Platz. Bereits zuvor hatte sie das neue Album Combattente veröffentlicht. 2019 erschien das nächste Album Personale, gefolgt 2020 von Padroni di niente.
Diskografie
Studioalben 1972: Mannoia Foresi & co. 1983: Fiorella Mannoia 1985: Premiatissima (Coveralbum) 1985: Momento delicato
Livealben
Kompilationen
Weitere Kompilationen 1987: Tre anni di successi 1990: Canto e vivo 1990: Basta innamorarsi 1991: Così cantiamo l’amore 1992: Come si cambia ’77-’87 1996: Le origini 1997: Il meglio 1998: I primi passi 2001: I grandi successi originali 2001: I miti 2010: Capolavori
Singles (Auswahl)
Weitere Singles 1993: Il cielo d’Irlanda – IT: (35.000+) 2017: Combattente – IT: (25.000+)
Gastbeiträge
Weitere Gastbeiträge 1980: Pescatore – Pierangelo Bertoli feat. Fiorella Mannoia, IT: (50.000+)
Filmografie 1972: Una colt in mano al diavolo 1973: Crow (…E il terzo giorno arrivò il Corvo) 1973: Zahl und stirb (Sei bounty killers per una strage)
Auszeichnungen 2005: Offizier des Verdienstordens der Italienischen Republik 2012: "Premio Amnesty Italia" für ihre Single "Non è un film"
Quellen Classifica Commentata del 08 Giugno 1969, David Guarnieri, Hit Parade Italia, 8. Juni 1969 Biografia: Fiorella Mannoia - Almanacco, Mondi.it, abgerufen am 19. August 2015 , Musicroom, 24. März 2008 Mannoia, Fiorella, Eintrag in der Enciclopedia Treccani, abgerufen am 19. August 2015
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