Die Konferenz der Kirchen am Rhein (KKR) (französisch: – CERR) wurde 1961 im Elsass gegründet. Sie entstand aus der grenzüberschreitenden Versöhnungsarbeit von Evangelischen Kirchen am Oberrhein. Daraus erwuchs eine europäische konzeptionelle Arbeit von mittlerweile sechs Ländern längs des Rheins (und der Mosel). Sie ist eine der Keimzellen der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE).
Entstehung Schon zwölf Jahre vor der Unterzeichnung der Leuenberger Konkordie, durch die die nachmalige GEKE 1973 entstand, hatte sich entlang des Rheins ein Zusammenschluss von Kirchen gebildet, der innerprotestantische grenzüberschreitende Ökumene anstrebte. Der Rhein sollte aus einem Grenzfluss zum Symbol der Versöhnung in Europa werden. Die Tagung 1961 im Château du Liebfrauenberg in GœrsdorfWebseite der Prot. Tagungsstätte Liebfrauenberg war anfangs nicht zur Fortsetzung gedacht, hatte sich aber als so produktiv erwiesen, dass man für die Zukunft plante. Es bildeten sich drei Schwerpunkte heraus: jährliche Konferenzen der Vertreter der Kirchenleitungen zu aktuellen europäischen Themen (mit ihrer Möglichkeit zur Begegnung und zum Austausch), Planung gemeinsamer grenzüberschreitender Projekte und (Ende der 1970er) Einrichtung und Betrieb eines Ökumenischen Sekretariats bei den Europäischen Institutionen in Straßburg.
Mitglieder Deutschland: Evangelische Landeskirche in Baden Evangelische Kirche in Hessen und Nassau Evangelische Kirche der Pfalz Evangelische Kirche im Rheinland Evangelische Landeskirche in Württemberg
Frankreich: Protestantische Kirche Augsburgischen Bekenntnisses von Elsass und Lothringen Reformierte Kirche von Elsass und Lothringen
Österreich: Evangelische Kirche H.B. in Österreich
Liechtenstein: Evangelische Kirche im Fürstentum Liechtenstein
Luxemburg: Evangelische Kirche von Luxemburg
Schweiz: Reformierte Landeskirche Aargau Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons Basel-Landschaft Evangelisch-reformierte Kirche Basel-Stadt Evangelisch-reformierte Kirche Kanton Schaffhausen Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St. Gallen
Die KKR, deren Mitglieder alle auch Mitglieder der GEKE sind, konstituierte sich in Paris am 31. Mai 2008 neu als Regionalgruppe der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa. Sie sieht als eine ihrer Hauptaufgaben die Diskussion und Durchsetzung sozialethischer und Menschenrechtsthemen. 2009 hob die KKR Religionsfreiheit als ein Menschenrecht hervor und erklärte – mit Blick auf muslimisch und christlich geprägte Länder: Den Religionsgemeinschaften muss der „Bau und die Nutzung würdiger und angemessener Kultorte erlaubt“ sein.Joachim Brandt: ; Artikel vom 16. April 2011; abgerufen am 14. Januar 2013.
Organisation Präsidentin der Vereinigung ist Isabelle Gerber, Präsidentin der Union Protestantischer Kirchen von Elsass und Lothringen, Generalsekretärin ist Pfarrerin Sibylle Klumpp., S. 7 (PDF).
Weblinks Offizielle Website
Einzelnachweise
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