Johann Karl Philipp von Fugger-Glött (* 20. November 1691; † 18. April 1748) war ein deutscher römisch-katholischer Geistlicher, Domherr und Chorbischof in Köln.
Leben Er schlug eine geistliche Laufbahn ein und wurde bereits 1713 Domherr am Domstift Köln, wo er bis zum Chorbischof aufstieg. Parallel dazu wirkte er als Kapitular an der Fürstpropstei St. Vitus in Ellwangen und bekleidete dort zuletzt das Amt des Propstes.Eintrag von Johann Karl Philipp von Fugger-Glött in: WIAG (Wissensaggregator Mittelalter und Frühe Neuzeit) (Online-Version), abgerufen am 1. März 2026. Darüber hinaus gehörte er als Kanoniker dem Adeligen Stift St. Gereon in Köln an.Des Heiligen Römischen Reichs vollständiger genealogisch- und schematischer Kalender auf das Jahr 1751. Band 2, Franz Varrentrapp, Frankfurt am Main 1751, S. 83 f. (Digitalisat). Familie Johann Karl Philipp entstammte der Linie Fugger-Glött des schwäbischen Adelsgeschlechts der Fugger von der Lilie. Er war ein Sohn von Franz Ernst Graf Fugger von Glött (1648–1711), dem Statthalter des Herzogtums Neuburg, und dessen Gemahlin Maria Theresia (1651–1710), einer geborenen Gräfin von Oettingen-Katzenstein.
Er hatte mehrere Geschwister. Dazu zählten unter anderem sein Bruder Joseph Wilhelm von Fugger-Glött (1683–1749), ein Domherr zu Köln und Konstanz. Sein Bruder Anton Ernst (1681–1745) war oberösterreichischer Geheimrat, während Ludwig Xaver (1688–1746) als Graf zu Stettenfels die weltliche Linie fortführte. Seine Schwester Maria Agnes Magdalena (1680–1753) war mit dem Grafen Anton Karl von Oettingen-Wallerstein verheiratet.
Siehe auch Liste der Kölner Domherren
Einzelnachweise
Johann Karl Philipp Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (18. Jahrhundert) Kategorie:Domherr (Köln) Kategorie:Domherr (17. Jahrhundert) Kategorie:Domherr (18. Jahrhundert) Kategorie:Geboren 1691 Kategorie:Gestorben 1748 Kategorie:Mann