Johann Culik (* 19. November 1946 in Stockerau) ist ein ehemaliger Offizier des Österreichischen Bundesheeres, zuletzt im Range eines Generalleutnants. Er war von 1999 bis 2011 Militärkommandant von Niederösterreich.

Leben Johann Culik wurde am 19. November 1946 in Stockerau geboren und trat nach seiner Matura in Stockerau 1965 als Einjährig-Freiwilliger in das Österreichische Bundesheer ein. Danach absolvierte er die Offiziersausbildung an der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt, wo er 1969 zum Leutnant der Panzertruppe ausgemustert wurde und zur Wallenstein-Kaserne nach Götzendorf an der Leitha kam.

Nachdem er als Zugskommandant und Kompaniekommandant eingesetzt war, absolvierte er 1975 bis 1978 die Ausbildung zum Generalstabsoffizier an der Landesverteidigungsakademie in Wien. In der Folge wurde er Hauptlehroffizier für Taktik und Logistik an der Theresianischen Militärakademie und wurde ab 1982 Chef des Stabes der Militärakademie, Kommandant des Armeeversorgungsregimentes und ab 1985 stellvertretender Kommandant der Militärakademie sowie Leiter des Institutes für Offiziersfortbildung. Von 1998 bis 1999 war Johann Culik Kommandant der Heeresunteroffiziersakademie in Enns.

Am 14. September 1999 wurde der Brigadier zum Militärkommandanten von Niederösterreich bestellt und zum Divisionär (ab 2002 Umbenennung auf Generalmajor) befördert. Er folgte Divisionär Walter Mayer, der wegen einer Krankheit seine Funktion zurücklegen musste.

Seine Funktion als Militärkommandant übernahm am 26. Mai 2011 Brigadier Rudolf Striedinger. Im Oktober 2011 wurde er kurz vor seiner Pensionierung zum Generalleutnant befördert.

Sonstiges Johann Culik war Lehrbeauftragter für Führungstechnik und Kommunikation an der Technischen Universität Graz sowie in der Privatwirtschaft Trainer und Konsulent.

Er ist verheiratet, Vater eines Sohnes und wohnt in Wr. Neustadt.

Auszeichnungen (Auszug) Akademischer Grad Magister Berufstitel Professor in Anerkennung seines militär- und managementwissenschaftlichen Engagements 1989: Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik ÖsterreichAufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952 (PDF; 6,9 MB) 2006: Silbernes Komturkreuz des Ehrenzeichens für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich 2008: Ehrenring der Gemeinde Hochwolkersdorf 2011: Ehrenmitgliedschaft des Österreichischen Kameradschaftsbundes Niederösterreich 2011: Rotkreuz-Konsul in Niederösterreich 2011: Ehrenring der Stadt St. Pölten Ehrenring der Stadt Wiener Neustadtwiener-neustadt.gv.at: Verdienstzeichen des Niederösterreichischen Landesfeuerwehrverbandes (Ausprägung unbekannt) Ehrenabsolvent der Tschechischen Universität in Vyskov bei Brünn

Weblinks Artikel des Bundesheeres zur Bestellung als Militärkommandant Artikel des ORF zum Abschied als Militärkommandant Artikel des ORF zur Beförderung zum Generalleutnant

Einzelnachweise

Kategorie:Generalleutnant (Zweite Republik Österreich) Kategorie:Militärkommandant (Zweite Republik Österreich) Kategorie:Absolvent der Theresianischen Militärakademie Kategorie:Träger des Großen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich (1952) Kategorie:Träger des Silbernen Komturkreuzes des Ehrenzeichens für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich Kategorie:Professor (Berufstitelträger) Kategorie:Ehrenringträger der Stadt St. Pölten Kategorie:Ehrenringträger der Stadt Wiener Neustadt Kategorie:Ehrenringträger der Gemeinde Hochwolkersdorf Kategorie:Person (Stockerau) Kategorie:Österreicher Kategorie:Geboren 1946 Kategorie:Mann