Der Kurt-Morawietz-Literaturpreis war eine von 1996 bis 2006 vergebene Auszeichnung zur Förderung von Schriftstellerinnen und Schriftstellern der Stadt und der Region Hannover.Kurt-Morawietz-Literaturpreis, Online-Ausgabe des Handbuchs der Kulturpreise 2013
Geschichte Zu Ehren des verstorbenen Schriftstellers Kurt Morawietz stiftete die Landeshauptstadt Hannover mit Unterstützung der Stadtsparkasse 1995 den mit 5.000 Euro dotierten Preis, der im zweijährlichen Turnus vergeben wurde.Hannoversches Biographisches Lexikon. S. 260.Killy Literaturlexikon. Band 8, De Gruyter, 2010, ISBN 978-3-11-022046-9, S. 316. Er konnte sowohl für ein Gesamtwerk als auch für ein einzelnes literarisches Werk gleich welcher Gattung verliehen werden. Die Preisträger wurden von einer unabhängigen Fachjury gewählt. Zeitgleich mit dem Gerrit-Engelke-Preis, der auf Initiative von Morawietz 1979 ins Leben gerufen worden war,Mathias Mertens: Peine, Paris, Pattensen: Literarische Erhebungen im flachen Land. Wallstein Verlag, Göttingen 2006, ISBN 3-8353-0085-7, S. 185. wurde er 2007 eingestellt zugunsten des dann neu geschaffenen Hölty-Preises für Lyrik.Hugo Thielen: Kurt-Morawietz-Literaturpreis. In: Stadtlexikon Hannover. S. 379.
Preisträger 1996: Hans Georg Bulla; 1998: Hannsferdinand Döbler; 2000: Wolfram Hänel;Literatur in Niedersachsen. Ein Handbuch. Wallstein Verlag, 2001, ISBN 3-89244-443-9, S. 27. 2002: Kirsten John; 2004: Hanjo Kesting; 2006: Eike Christian Hirsch.
Literatur Hugo Thielen: Kurt-Morawietz-Literaturpreis. In: Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein (Hrsg.) u. a.: Stadtlexikon Hannover. Von den Anfängen bis in die Gegenwart. Schlütersche, Hannover 2009, ISBN 978-3-89993-662-9, S. 379.
Einzelnachweise
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