mini|Msemmen in der typischen quadratischen Form Msemmen (, abgeleitet von ) ist ein traditionelles maghrebinisches Fladengebäck.

Beschreibung Msemmen wird aus Weizenmehl, Grieß, Olivenöl, Speisesalz, Backpulver und Wasser hergestellt. Mehl und Grieß machen dabei jeweils etwa 45 % und Olivenöl etwa 8,5 % der Zutaten aus. Zunächst werden Mehl und Grieß gesiebt und mit Wasser und Salz zu einem homogenen Teig verknetet. Dieser wird in kleine Portionen geteilt, zu Kugeln geformt, auf einer geölten Fläche möglichst dünn ausgebreitet und mehrfach gefaltet. Die gefalteten Teigstücke werden zu quadratischen Fladen geformt und in einer Pfanne gebraten.

Darren Humphrys nennt Msemmen in seinem Marokko-Reiseführer als eines der häufig genutzten Lebensmittel und beschreibt es als dünnes, öliges Fladenbrot, das unter anderem zum Frühstück gegessen wird. Bereits in einem Bericht der Revue de l’Orient et de l’Algérie et des Colonies aus dem Jahr 1853 wird das Gericht als eine der üblichen Speisen einer arabischen Zwischenmahlzeit beschrieben, vergleichbar mit in Butter gebackenen Crêpes. Elizabeth Warnock Fernea übersetzt den Begriff in einem Glossar zu ihrem Buch A Street in Marrakech sinngemäß mit gebackenen Pfannkuchen bzw. wörtlich „die gebutterten“.

Die Speise kann heiß oder kalt genossen werden, zum Frühstück, am Nachmittag oder als Abendbrot, mit süßem oder salzigem Belag wie Olivenöl, Honig, Nougatcreme oder Eiern.Vgl. In Marokko wird das Gebäck besonders häufig während des Fastenmonats Ramadan verzehrt.Vgl.

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