mini|Titelblatt 2. Januar 1925(Herbert Anger) Lachen links. Das republikanische Witzblatt war eine Satirezeitschrift, die die SPD durch ihren Parteiverlag, den Dietz-Verlag, in der Zeit der Weimarer Republik von 1924Universität Heidelberg: Lachen links. 1924. bis 1927Universität Heidelberg: Lachen links. 1927. herausgab. Es ersetzte ab 11. Januar 1924 das in der Inflation 1923 eingegangene Satiremagazin Der Wahre Jacob.
Es wird vermutet, dass der Name des Blattes von Parlamentsprotokollen angeregt wurde. Dort wurde das Lachen in den unterschiedlichen politischen Lagern jeweils mit der Notiz „Lachen links“ bzw. „Lachen rechts“ dokumentiert.
Geleitet wurde das Blatt von Chefredakteur Erich Kuttner und Redakteur Friedrich Wendel. Mitgestalter des Blattes war unter anderen der Satiriker Karl Schnog. Als Zeichner wirkten u. a. Hans Baluschek und Bruno Haunickel mit.
Lachen links wurde 1927 wieder vom Wahren Jacob abgelöst. In der letzten Nummer hieß es:
Literatur Udo Achten (Hrsg.): Lachen links. Das republikanische Witzblatt 1924 bis 1927. Verlag J. H. W. Dietz Nachf., Bonn 1985, ISBN 3-8012-0103-1.
Weblinks
Zugang zur vollständigen Digitalisierung von Lachen links bei der Universitätsbibliothek Heidelberg
Einzelnachweise
Kategorie:Satirezeitschrift (Deutschland) Kategorie:Antiquarische Zeitschrift (Deutschland) Kategorie:Geschichte der SPD Kategorie:Ersterscheinen 1924 Kategorie:Erscheinen eingestellt 1927