András Kiss Nagy (* 22. März 1930 in Pusztaföldvár, Komitat Békés; † 30. Januar 1997 in Budapest) war ein ungarischer Bildhauer und Medailleur. Seine Signatur war KAI als Monogramm.
Leben Zwischen 1949 und 1957 studierte er am Repin-Institut für Malerei, Bildhauerei und Architektur in Leningrad und an der Ungarischen Akademie der Bildenden Künste in Budapest. Seine Ausbildung als Bildhauer und Medailleur schloss er mit dem Diplom der Bildenden Künste ab.
Kiss Nagy verstarb in Budapest 1997 und ist auf dem Farkasréti temető, Grabnummer 25-7-47/1 beerdigt. Die Grabplastik schuf Mária Lugossy (1950–2012).
Wirken Seit 1947 hat er zu allen wichtigen ungarischen Ausstellungen beigetragen und seine Medaillen waren regelmäßig Ausstellungsobjekte bei der FIDEM.
mini| Grabmal auf dem Farkasréti temető in Budapest, gestaltet von Mária Lugossy
Er erhielt viele Kunstpreise und Auszeichnungen wie:, englisch, abgerufen am 8. Februar 2013. 1965 Munkácsy-Preis 1968 Kleinplastik Biennale, Pécs, Hungary 1971 Erste Kleinplastik Biennale, Budapest 1972 Auszeichnung “Verdienter Künstler”, Volksrepublik Ungarn 1975 Kossuth-Preis 1975 Munkácsy-Preis 1975 FIDEM-Preis, Krakau, Polen 1980 Stadt-Budapest-Preis 1981 Gold-Medaille, 1. Internationaler Kongress der Kunstmedaille, Locarno, Schweiz. 1982 Auszeichnung “Verdienter Künstler”, Volksrepublik Ungarn 1987 Medaille der Biennale, Sopron, Ungarn 1988 Sommer Ausstellung, Szeged, Ungarn 1989 Bronze-Medaille, “Gesichter und Schicksale”, Hatvan, Ungarn 1989 Preis der Medaillen Biennale, Sopron, Ungarn
Kiss Nagys Arbeiten findet man weltweit in öffentlichen Ausstellungen und Museen.
Literatur Bénézit: Dictionary of artists. Band 7. Gründ, Paris 2006, ISBN 2-7000-3077-X, S. 1284–1285
Weblinks
Kiss Nagy András bei artportal.hu (ungarisch)
Einzelnachweise
Kategorie:Bildhauer (Ungarn) Kategorie:Medailleur Kategorie:Kossuth-Preisträger Kategorie:Ungar Kategorie:Geboren 1930 Kategorie:Gestorben 1997 Kategorie:Mann