Épiais-Rhus ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Département Val-d’Oise der Region Île-de-France; sie gehört zum Arrondissement Pontoise und zum Kanton Pontoise. Die Einwohner nennen sich Epiais-Rhussiens bzw. Epiaises-Rhussiennes.
Geographie Die Gemeinde Épiais-Rhus befindet sich 35 Kilometer nordwestlich von Paris. Sie liegt im Regionalen Naturpark Vexin français.
Nachbargemeinden von Épiais-Rhus sind Grisy-les-Plâtres im Nordwesten, Theuville im Norden, Vallangoujard im Osten, Livilliers im Südosten sowie Génicourt im Süden.
Geschichte Gallo-römische Funde bezeugen eine frühe Besiedlung des Ortes. Auf der 50 Hektar großen Ausgrabungsfläche, die zum Teil auf der Gemeinde Vallangoujard liegt, wurden Reste eines Theaters, von Thermen, eines römischen Tempels, eines Forums, einer Nekropole und anderen Gebäuden gefunden. Die Kleinfunde befinden sich im Musée archéologique départemental du Val-d’Oise in Guiry-en-Vexin.
Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006Einwohner 293 324 385 452 529 636 621 mini|Kirche Notre-Dame
Sehenswürdigkeiten Kirche Notre-Dame, erbaut im 16./17. Jahrhundert (Monument historique) Gallo-römische Ausgrabungen (Monument historique)
Persönlichkeiten Benjamin Godard (1849–1895), französischer Komponist, der sich oft im Ort aufhielt Rodolphe Fornerod (1877–1953), Schweizer Maler, lebte und starb in Épiais-Rhus André Deslignères (1880–1968), französischer Graveur und Verleger
Literatur Le Patrimoine des Communes du Val-d’Oise. Flohic Éditions, Band 2, Paris 1999, ISBN 2-84234-056-6, S. 644–649.
Weblinks
Épiais-Rhus bei annuaire-mairie.fr (französisch)
Einzelnachweise
Kategorie:Ort in der Île-de-France