Queimados, amtlich Município de Queimados, ist eine Stadt im brasilianischen Bundesstaat Rio de Janeiro. Sie hatte im Jahr 2022 etwa 140.000 Einwohner. 2025 wurde die Bevölkerung auf 149.135 Einwohner geschätzt. Die Stadt befindet sich rund 50 Kilometer von der Hauptstadt des Bundesstaates, Rio de Janeiro, entfernt. Im Jahr 1990 wurde sie durch die Abtrennung von Nova Iguacu zu einer eigenständigen Gemeinde. Heute grenzt sie an Nova Iguacu, Seropédica und Japeri.
Sie ist Teil der Metropolregion Rio de Janeiro.
Geschichte Für die Entstehung des Namens "Queimados" gibt es drei verschiedene Erklärungen. Die erste besagt, dass Kaiser Dom Pedro I. bei der Einweihung des Bahnhofs durch die Region reiste und dabei ein großes Feuer in den Orangenhainen der Hügel entdeckte, weshalb er den Ort "Morro dos Queimados" (Hügel der Verbrannten) nannte. Eine weitere Erklärung führt den Namen auf die Leichen von Leprakranken zurück, die in einer dort ansässigen Leprakolonie verbrannt wurden. Die dritte Erklärung führt den Stadtnamen auf geflohene Sklaven zurück, die von ihren Herren getötet und verbrannt worden sein sollen.
Persönlichkeiten Hélio Lopes (* 1969), Politiker
Weblinks
Website der Stadtpräfektur, Prefeitura Municipal (portugiesisch)
Einzelnachweise
Kategorie:Ort in Rio de Janeiro (Bundesstaat) Kategorie:Município in Rio de Janeiro (Bundesstaat) Kategorie:Gemeindegründung 1990