mini|Wolf Röhner (2012)

Wolf Walter Röhner (* 14. Dezember 1944 in Ehrenfriedersdorf; † 3. September 2026 in Auerswalde) war ein deutscher Formgestalter.

Leben Wolf Röhner wurde als Kind der Putzmacher-Meisterin Dora Röhner, geb. Helbig, und des Ingenieurs Walter Röhner geboren. Nach Besuch der Fremdsprachen-Spezialklasse, abgerufen am 10. Dezember 2014 in Chemnitz-Bernsdorf legte er 1964 das Abitur an der Klosterschule Roßleben ab. Dem zweijährigen Grundstudium MaschinenbauFakultät Maschinenbau TU Chemnitz, abgerufen am 5. Dezember 2014 an der TH Karl-Marx-Stadt folgte von 1966 bis 1971 das Studium der Industriellen Formgestaltung, Fachbereich Arbeitsmittel/ArbeitsumweltFakultät Industriedesign Burg Giebichenstein, Halle/Saale, abgerufen am 10. Dezember 2014 an der Hochschule für industrielle Formgestaltung Halle, Burg Giebichenstein u. a. bei Lothar Zitzmann und Erwin Andrä. Ab 1970 arbeitete er mit den Formgestaltern Uta Scheibe, Gerhard Jahnel und Guido Ahnert, sowie Arnd Härtel am Forschungszentrum des VEB "Fritz Heckert" in Karl-Marx-Stadt, an der Gestaltung von Werkzeugmaschinen, die vielfach die DDR-Auszeichnung Gutes Design erhielten und internationale Anerkennung fanden. Für das AiF entwickelte Röhner in den 80er Jahren den TGL-Farbstandard der DDR-Industrie. Ab 1994 folgen Arbeiten für namhafte deutsche Maschinenhersteller und Anlagenbauer. Wolf Röhner adaptierte, wie Clauss Dietel und Lutz Rudolph, die vom Bauhaus begründete, mensch- und funktionsorientierte Formgestaltung in den traditionsreichen sächsischen Maschinenbau.Blog Jens Kassner: Angewandte Kunst, abgerufen am 8. Dezember 2014

Seit 1970 war er mit der Lehrerin Renate Röhner, geb. Zimmermann, verheiratet und wurde Vater zweier Söhne.

Wolf Röhner lebte als freischaffender Formgestalter in Auerswalde, Sachsen.

Werke mini|ACW-400, Modell des CNC-Fräs-Bearbeitungszentrums CW500, CW750, CW1000, Bearbeitungszentren, VEB "Fritz Heckert", 1982–86 CWK500 Horizontalbearbeitungszentrum, VEB "Fritz Heckert", 1986 Drehmaschine, Forschungszentrum Maschinenbau GmbH Chemnitz, 1994 Bearbeitungszentrum ACW, Auerbach Werkzeugmaschinen GmbH, FZM Forschungszentrum, Maschinenbau GmbH Chemnitz, 1993

Auszeichnungen Gutes Design, 1989 Goldmedaille der Leipziger Messe Sächsischer Staatspreis für Design 1993, 1994 Gütezeichen Q für Ausgezeichnete Qualität 1986–1988

Literatur Günter Höhne: Das große Lexikon DDR-Design, Köln 2008 Dietmar Eisold (Hrsg.): Lexikon Künstler in der DDR, Berlin 2010 Heinz Hirdina: Gestalten für die Serie Design in der DDR 1949-1985, Berlin 1985 Katalog der X. DDR-Kunstausstellung, Dresden 1987–88 form+zweck, Berlin 1970–1989 Paul W Heilmann (Herausgeber) und Peter Jurczek (Herausgeber): "Die Region Südwestsachsen an der Schwelle zum 21. Jahrhundert: Eine Bestandsaufnahme zur Jahrhundertwende", Chemnitz 1999 Zentralvorstand d. VBK-DDR, Peter Christgau (Herausgeber): Junge Künstler der DDR, 1981: Formgestaltung, Gebrauchsgrafik, Kunsthandwerk ; Karl-Marx-Stadt, Ausstellungshalle 2 am Schlossteich, Berlin 1981

Weblinks City of Modernity, abgerufen am 7. Dezember 2014 70 / 80 / 90 ... Arbeiten von Jubilaren im Projektraum des Chemnitzer Künstlerbundes, Chemnitz, 2015

Einzelnachweise

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