Ida Random (* 2. April 1945 in Schottland) ist eine britische Filmarchitektin mit langjähriger Karriere in Hollywood.
Leben Ida Random verlebte ihre Kindheit in Südafrika und Liberia. Später übersiedelte sie mit ihren Eltern nach Vancouver. Von dort ging sie nach Los Angeles und knüpfte Kontakt zum Film. Ihre ersten Arbeiten leistete sie als Assistentin der Filmarchitekten Richard Sylbert und Terence Marsh. Als Sylberts Kollegin erhielt Ida Random 1982 ihre erste Namensnennung als Filmarchitektin bei der Künstlerbiographie Frances.
Gleich darauf begann die Schottin ihre Tätigkeit als alleinverantwortliche Chefdesignerin. Ida Random gestaltete fortan die Filmbauten zu meist hochwertigen Unterhaltungsfilmen, darunter Brian De Palmas Der Tod kommt zweimal, die Western Silverado und Wyatt Earp – Das Leben einer Legende sowie die Tragikomödie Der Rosenkrieg. Für ihre Sets zum Autistendrama Rain Man erhielt Ida Random 1989 eine Oscar-Nominierung.
Filmografie
1982: Frances 1982: Der große Frust 1983: Triple Trouble (auch Auftritt) 1984: Der Tod kommt zweimal 1984: Silverado 1985: Nochmal so wie letzte Nacht 1986: Who’s That Girl (Who’s That Girl) 1987: Schmeiß’ die Mama aus dem Zug! 1988: Rain Man 1988: Die Uni meiner Träume (How I Got Into College) 1989: Der Rosenkrieg 1990: Rendezvous im Jenseits 1991: Housesitter – Lügen haben schöne Beine 1993: Wyatt Earp – Das Leben einer Legende 1996: Der Fan 1997: Postman 2000: Im Netz der Spinne 2001: Extreme Rage (UA: 2003) 2003: Suspect Zero 2004: Spanglish 2006: The Fast and the Furious: Tokyo Drift 2008: The Fighters 2009: Fast & Furious – Neues Modell. Originalteile. 2010: Wie durch ein Wunder 2010: Freundschaft Plus 2012: Zeit zu leben (People Like Us) 2012: Mavericks 2013: The Delivery Man
Literatur Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts. Band 6: N – R. Mary Nolan – Meg Ryan. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S. 407.
Weblinks
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