mini|Robert Fabiankovich Robert Franz Fabiankovich (* 26. August 1924 in Wien; † 12. Dezember 1992 ebendaLebensdaten laut Filmarchiv Kay Weniger, basierend auf dem Wiener Geburten- und Melderegister) war ein österreichischer Ausstatter, Filmarchitekt und Requisiteur.

Leben Robert Fabiankovich absolvierte 1943 die Ingenieursprüfung für Maschinenbau und diente anschließend bis Kriegsende in der deutschen Wehrmacht. Trotz einer schweren Kriegsverletzung, bei der ein Bein steif blieb, kam er ab 1946 in die Filmbranche. Dort war er in den kommenden Jahren, bis zu seiner Pensionierung, als Requisiteur für eine Reihe von österreichischen, deutschen und amerikanischen Unterhaltungsproduktionen tätig.

Es waren dies Produktionsgesellschaften wie Lisa Film GmbH, Heinz Scheiderbauer, Filmways Motion Pictures Inc., Sascha Film, Schönbrunn-Film, Walt Disney Productions Ltd., Warner Bros. Productions Limited, Paramount Inc., Paula Wessely Filmproduktion GesmbH, div. Fernsehanstalten und viele mehr, die ihn als Innen- und Außenrequisiteur engagierten.

Er starb am 12. Dezember 1992 und wurde einen Tag vor Heiligabend auf dem Simmeringer Friedhof (Teil A, Gr. 6, R. 8, Nr. 5) beerdigt.

Filmografie 1953: Pünktchen und Anton 1955: Drei Männer im Schnee 1955: Die Wirtin zur Goldenen Krone 1956: Wo die Lerche singt 1957: Skandal in Ischl 1958: Im Prater blüh’n wieder die Bäume 1958: Der veruntreute Himmel 1959: Ich heirate Herrn Direktor 1960: Der brave Soldat Schwejk 1960: Axel Munthe – Der Arzt von San Michele 1963: Flucht der weißen Hengste (Miracle of the White Stallions) 1963: Allotria in Zell am See 1964: Schatz der Azteken 1965: Alpenkönig und Menschenfeind 1965: Lumpazivagabundus 1966: Die Nibelungen, 1. Teil: Siegfried von Xanten 1967: Die Nibelungen, 2. Teil: Kriemhilds Rache 1968: Agenten sterben einsam (Where Eagles Dare) 1968: Eine Reise mit der Liebe und dem Tod 1969: Die tolldreisten Geschichten – nach Honoré de Balzac 1969: Hilfe, ich liebe Zwillinge! 1969: Unser Doktor ist der Beste 1969: Alle Kätzchen naschen gern 1970: Der Feldherrenhügel 1970: Unsere Pauker gehen in die Luft 1970: Wer zuletzt lacht, lacht am besten 1971: Die tollen Tanten schlagen zu 1971: Wenn mein Schätzchen auf die Pauke haut 1972: Wer war Andre Heller 1972: Immer Ärger mit Hochwürden 1973: Scorpio, der Killer (Scorpio) 1973: Reigen 1973: Einen Jux will er sich machen 1974: Der Schwierige 1974: Alpenglüh’n im Dirndlrock 1974: Es war nicht die Nachtigall 1974: Change 1975: Die Brücke von Zupanja 1975: Auch Mimosen wollen blühen 1976: Die 21 Stunden von München (21 Hours at Munich) 1977: Das Lächeln einer Sommernacht (A Little Night Music) 1978: Das Dorf an der Grenze 1979: Helene Jahn 1980: Zärtlich aber frech wie Oskar 1981: Firefox 1981: Schöne Tage 1982: Ein dicker Hund 1983: Die Spürnasen 1984: Peter der Große

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Einzelnachweise

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