Dietrich Richter (* 30. Januar 1932 in Reichenau, Tschechoslowakei; † 1. Januar 2023) war ein deutscher Politiker (NPD).
Leben und Beruf Richter besuchte die Volks- und die Hauptschule, machte die Lehre zum Maschinenschlosser und übte diesen Beruf für einige Monate in einer Turbinenfabrik aus. Sein Studium an der Ingenieurschule in Chemnitz beendete er mit dem Abschlusszeugnis, worauf er 1958 bei einer Nürnberger Großfirma als Ingenieur im Bereich Dampfturbinenregelung angestellt wurde.
Politik Von 1966 bis 1970 saß er für die NPD im Bayerischen Landtag und war deren stellvertretender Fraktionsvorsitzender. Richter kandidierte bei der Wahl 1966 im Stimmkreis Nürnberg-Süd, wo er 12,4 Prozent der Erststimmen erhielt, und zog als Spitzenkandidat der NPD im Wahlkreis Mittelfranken in den Landtag ein. Bei der Landtagswahl 1970 trat Richter erneut als Spitzenkandidat in Mittelfranken an, doch schied die NPD aufgrund des deutlich schwächeren Wahlergebnisses aus dem Landtag aus. Im Stimmkreis Nürnberg-Süd erhielt er nur noch 4,4 Prozent der Erststimmen.
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Einzelnachweise
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