Ludwig Daxsperger (* 8. Juli 1900 in Raab (Oberösterreich); † 20. November 1996 in Linz) war ein österreichischer Komponist, Musikpädagoge, Domorganist und Chorleiter. Leben und Wirken Daxsperger besuchte das Bischöfliche Lehrerseminar Linz und wurde zunächst Volksschullehrer. Anschließend studierte er in Wien, unterrichtete an den Bundeslehrerbildungsanstalten in Salzburg und Linz. Ab 1930 bis 1982 war er Domorganist und ab 1945 leitete er das städtische Symphonieorchester bzw. wirkte als Konzertorganist in Linz. Von 1945 bis 1965 leitete er den Brucknerchor Linz und war Gründungsmitglied des Brucknerbundes Oberösterreich.Ludwig Daxsperger, in: Nachlässe in Österreich - Personenlexikon auf der Webpräsenz der Österreichischen Nationalbibliothek, in: Die Bestände des Archivs der Stadt Linz auf der Webpräsenz der Stadt Linz Er war Ritter des Gregoriusordens und Mitglied der Innviertler Künstlergilde.
Werke Daxsperger hat u. a. die großen Werke Max Regers uraufgeführt. Er ist Verfasser zahlreicher Chöre und Liedervertonungen, u. a. von Gedichten Enrica von Handel-Mazzettis und Franz Stelzhamers. Zu seinen Hauptwerken zählen: Das Wessobrunner Gebet, für gemischten Chor, Orchester und Orgel, (1928) 84. Psalm für Soli, gemischten Chor und Orchester (1927) Requiem für gemischten Chor und Orgel (1918) Auszeichnungen Berufstitel Professor Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst In Zell an der Pram wurde der Ludwig Daxsperger Weg nach ihm benannt.
Literatur
Einzelnachweise
Kategorie:Komponist (Kirchenmusik) Kategorie:Komponist klassischer Musik (20. Jahrhundert) Kategorie:Dirigent Kategorie:Domorganist Kategorie:Chorleiter Kategorie:Musikpädagoge Kategorie:Träger des Gregoriusordens (Ritter) Kategorie:Träger des österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst Kategorie:Person (Raab, Oberösterreich) Kategorie:Innviertler Künstlergilde Kategorie:Österreicher Kategorie:Geboren 1900 Kategorie:Gestorben 1996 Kategorie:Mann Kategorie:Professor (Berufstitelträger)