mini|Ansicht des Ortskerns

Benk ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Weißdorf im Landkreis Hof (Oberfranken, Bayern). Benk liegt in der Gemarkung Hallerstein.

Geografie Das Dorf liegt auf freier Flur am Benker Berg (). Die Staatsstraße 2176 führt nach Weißdorf zur Bundesstraße 289 (1,5 km nordwestlich) bzw. nach Kirchenlamitz (6,5 km südöstlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Albertsreuth (1,8 km nordöstlich).

Geschichte Der Ort wurde im Jahr 1361 als „Penck“ erstmals urkundlich erwähnt.D. Hermann: Fichtelgebirge, Bayerisches Vogtland, Steinwald, Bayreuther Land, Sp. 60.

Zur Realgemeinde Benk gehörte Lohmühle. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Benk aus 20 Anwesen und einem Gemeindehirtenhaus. Die Hochgerichtsbarkeit stand dem bayreuthischen Stadtrichteramt Münchberg zu. Das bayreuthische Amt Hallerstein hatte die Dorf- und Gemeindeherrschaft. Grundherren waren das Amt Hallerstein (4 Höfe, 8 Halbhöfe, 4 Viertelhöfe, 1 Achtelhof, 2 halbe Achtelhöfe) und das Rittergut Bug (1 Gut).A. Haberlah-Pohl: Münchberg, S. 402.

Von 1797 bis 1810 unterstand Benk dem Justiz- und Kammeramt Münchberg. Infolge des Ersten Gemeindeedikts wurde Benk dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Hallerstein und der zugleich entstandenen Ruralgemeinde Hallerstein zugeordnet.A. Haberlah-Pohl: Münchberg, S. 489. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Benk am 1. Juli 1976 in die Gemeinde Weißdorf eingegliedert.

Baudenkmäler Im angrenzenden Wald sind es mehrere alte Grenzsteine, ein Steinkreuz an der Straße nach Kirchenlamitz und ein Markgrafenwappen am Hohen Stein. Haus Nr. 15: Wohnstallhaus Haus Nr. 16: Wohnstallhaus

ehemalige Baudenkmäler Haus Nr. 19: Wohnstallhaus mit Satteldach, wohl 18. Jahrhundert, Strohdeckung, Giebel verschalt.T. Breuer: Landkreis Münchberg, S. 9. Denkmalschutz aufgehoben, Objekt evtl. abgerissen. Haus Nr. 20: Türrahmung

Einwohnerentwicklung Jahr 1799 1812 1819 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 123 158 164 202 164 161 157 129 152 117 105 79HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 23 24 26 25 23 22 22 22Quelle J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken., Bd. 1, Sp. 339.

Religion Benk ist bis heute nach St. Maria (Weißdorf) gepfarrt und seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt.

Literatur

Hans Bucka, Oskar Heland: Grenzsteine – Flur- und Kleindenkmäler im Landkreis Hof. Hoermann, Hof 1991, ISBN 3-88267-040-1, S. 24–26.

Werner Bergmann: Kennen Sie... Benk?. In: Der Siebenstern, Ausgabe 4/2026. S. 22f.

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Weißdorf) Kategorie:Ort im Landkreis Hof Kategorie:Ersterwähnung 1361