Alfons Schneider (* 29. August 1923 in Regensburg; † 28. Dezember 2011 ebenda) war ein deutscher Politiker (SPD).

Leben und Beruf Schneiders Eltern starben, als er elf war, sodass er von da an in einem Waisenhaus aufwuchs. Er besuchte die Volksschule und das Gymnasium in Regensburg, ehe er in die Wehrmacht berufen wurde. Nach seiner Entlassung aus der amerikanischen Kriegsgefangenschaft begann er eine Ausbildung zum Lehrer, ebenfalls in Regensburg. Er legte beide Prüfungen zum Lehramt ab, eine davon in Amberg. 1951 begann er dann als Lehrer zu arbeiten, nebenamtlich auch an der Berufsschule.

Schneider war verheiratet und Vater von drei Kindern.

Politik Schneider war von 1966 bis 1996 Mitglied des Regensburger Stadtrats und zeitweise Fraktionsvorsitzender der SPD.

Von 1970 bis 1978 gehörte er dem Bayerischen Landtag an. Er wurde im Wahlkreis Oberpfalz gewählt und war Mitglied des Ausschusses für Kulturpolitische Fragen, in seiner ersten Wahlperiode war er auch Mitglied im Ausschuss für Eingaben und Beschwerden.

1974 gehörte er der 6. Bundesversammlung an, welche Walter Scheel zum Bundespräsidenten wählte.

Auszeichnungen 1985: Silberne Bürgermedaille der Stadt Regensburg

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Einzelnachweise

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