Erwin Georg Keilholz (* 20. April 1930 in Bamberg; † 19. Mai 2001 in Ebermannstadt) war ein deutscher Lehrer und Politiker (CSU).
Leben und Beruf Keilholz besuchte die Volksschule in Gasseldorf und die Oberrealschule in Forchheim. Nach seinem 1949 bestandenen Abitur studierte er Mathematik und Physik in Bamberg, doch wechselte bald in einen pädagogischen Lehrgang. Nachdem er einige Prüfungen für das Lehramt ablegte, wurde er im Volksschuldienst im Landkreis Ebermannstadt eingesetzt. Nach einer Ausbildung zum Mittelschullehrer in München begann er 1956 an der Mittelschule Coburg, 1958 wechselte er zur Realschule Forchheim. 1969 wurde er Stellvertreter des Leiters der Realschule Herzogenaurach. 1974 wechselte er zur Realschule Ebermannstadt.
Politik Keilholz war zunächst Bildungsreferent der Jungen Union und danach von 1958 bis 1972 Vorsitzender der CSU im Kreisverband Ebermannstadt. 1960 wurde er dort in den Kreistag gewählt, dort war er Vorsitzender der CSU-Fraktion. Von 1963 bis 1972 war er Stellvertreter des Landrats. Nach der Kreisreform zog er in den Kreistag von Forchheim ein. Von 1972 bis 1989 war Keilholz Vorsitzender des CSU-Ortsverbands Ebermannstadt.
Von 1974 bis 1978 war er Abgeordneter im Bayerischen Landtag. Er wurde im Wahlkreis Oberfranken gewählt und gehörte den Ausschüssen für Landesentwicklung und Umweltfragen sowie Eingaben und Beschwerden an. Daneben war er Vorsitzender des Gefängnisbeirates der JVA Bayreuth/St. Georgen.
Weblinks
Erwin Keilholz im Portal Geschichte der CSU der Hanns-Seidel-Stiftung
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