miniatur|Lage von Sternschanze in Hamburg und im Bezirk Altona (hellrot) Die Liste der Straßen und Plätze in Hamburg-Sternschanze ist eine Übersicht der im Hamburger Stadtteil Sternschanze vorhandenen Straßen und Plätze. Sie ist Teil der Liste der Verkehrsflächen in Hamburg.
Überblick In Sternschanze (Ortsteilnummer 207) leben Einwohner (Stand: ) auf 0,5 km². Damit ist Sternschanze der flächenkleinste Stadtteil Hamburgs. Sternschanze liegt in den Postleitzahlenbereichen 20357, 20359 und 22769.
In Sternschanze gibt es 23 benannte Verkehrsflächen, darunter einen Platz. Bei den Straßennamen finden sich einige Themengruppen, allerdings keine großflächigen wie bei später gebauten Stadtteilen. Bezug auf die alte Verteidigungsanlage „Sternschanze“, die dem Stadtteil den Namen gab: Dänenweg, Schanzenstraße, Sternschanze und Sternstraße Grundstücksbesitzer und ihre Verwandtschaft: Beckstraße, Juliusstraße und Susannenstraße Bürgermeister: Bartelsstraße, Eifflerstraße, Ludwigstraße und Max-Brauer-Allee Die meisten anderen beziehen sich auf alte Flurnamen, ehemalige Pachthöfe oder Wirtshäuser.
Übersicht der Straßen Die nachfolgende Tabelle gibt eine Übersicht über alle benannten Verkehrsflächen – Straßen und Plätze – im Stadtteil sowie einige dazugehörige Informationen. Im Einzelnen sind dies:
Name/Lage: aktuelle Bezeichnung der Straße oder des Platzes. Über den Link (Lage) kann die Straße oder der Platz auf verschiedenen Kartendiensten angezeigt werden. Die Geoposition gibt dabei ungefähr die Mitte an. Bei längeren Straßen, die durch zwei oder mehr Stadtteile führen, kann es daher sein, dass die Koordinate in einem anderen Stadtteil liegt. Straßenschlüssel: amtlicher Straßenschlüssel, bestehend aus einem Buchstaben (Anfangsbuchstabe der Straße oder des Platzes) und einer dreistelligen Nummer. Länge/Maße in Metern:Hinweis: Die in der Übersicht enthaltenen Längenangaben sind nach mathematischen Regeln auf- oder abgerundete Übersichtswerte, die im Digitalen Atlas NordDigitaler Atlas Nord mit dem dortigen Maßstab ermittelt wurden. Sie dienen eher Vergleichszwecken und werden, sofern amtliche Werte bekannt sind, ausgetauscht und gesondert gekennzeichnet.Bei Plätzen sind die Maße in der Form a × b bei rechteckigen Anlagen oder a × b × c bei dreiecksförmigen Anlagen mit a als längster Kante dargestellt.Der Zusatz (im Stadtteil) gibt an, wie lang die Straße innerhalb des Stadtteils ist, sofern sie durch mehrere Stadtteile verläuft. Namensherkunft: Ursprung oder Bezug des Namens. Datum der Benennung: Jahr der offiziellen Benennung oder der Ersterwähnung eines Namens, bei Unsicherheiten auch die Angabe eines Zeitraums. Anmerkungen: Weitere Informationen bezüglich historischer Bezeichnungen, der Geschichte der Straße, anliegender Institutionen und Baudenkmale usw. Bild: Foto der Straße oder eines anliegenden Objektes.
Name/Lage Straßen-schlüssel Länge/Maße(in Metern) Namensherkunft Datum der Benennung Anmerkungen BildAltonaer Straße ()A167400Altona, ehemalige Stadt Altona/Elbe, heutiger Bezirk und Stadtteil1847Nordseite und Straßenfläche zu Eimsbüttel120px|Altonaer StraßeAugustenpassage ()A525180Auguste Viktoria von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg (1858–1921), Gemahlin Wilhelms II., letzte deutsche Kaiserin und Königin von Preußenvor 1897/1954120px|AugustenpassageBartelsstraße ()B083390Johann Heinrich Bartels (1761–1850), Senator und Bürgermeister von Hamburg1844120px|BartelsstraßeBeckstraße ()B129180Johann C. H. Beck, Vorbesitzer des Geländes und Erbauer der Straße1869120px|BeckstraßeBeim Grünen Jäger ()B20880 (im Stadtteil)nach dem dort früher gelegenen Wirtshaus „Zum Grünen Jäger“1880–1897lt. Hanke, 1932lt. Beckershaussüdlicher Teil in St. Pauli120px|Beim Grünen JägerDänenweg ()D002230zur Erinnerung an die dänische Belagerung der Sternschanze 16861888ursprünglich der heutige Abschnitt der Sternschanze zwischen Schanzenstraße und Eingangsgebäude der U-Bahn, während umgekehrt der heutige Dänenweg Teil der Sternschanze warEifflerstraße ()E082360Hans Christian Eiffler (1630–1703), Bürgermeister von Altona1950vor 1950 Parallelstraße120px|EifflerstraßeJuliusstraße ()J095230Claus Julius Bieber (1804–1852), Vorbesitzer des Geländes1860Verlängerung der Susannenstraße, die vermutlich nach Biebers ältester Tochter benannt ist120px|JuliusstraßeKampstraße ()K054180 (im Stadtteil)nach einem alten Flurnamen1843östliches Ende in St. Pauli; Straßenfläche komplett in Sternschanze; verband ursprünglich die Schanzen- und die Karolinenstraße in St. Pauli120px|KampstraßeKleiner Schäferkamp ()K248350 (im Stadtteil)nach einer hier früher gelegenen Schäferei, Teil des Pachthofs des Klosters Harvestehude1858Nordseite und Straßenfläche in Eimsbüttel; ebenfalls mit Bezug auf das Kloster die RosenhofstraßeLagerstraße ()L013140 (im Stadtteil)Bebauung mit Speichern zur Warenlagerung, siehe Zollvereinsniederlage1868östlicher Teil in St. Pauli120px|LagerstraßeLerchenstraße ()L140150 (im Stadtteil)Singvogelfamilie der Lerchen 1948südlich der Stresemannstraße in St. Pauli 120px|LerchenstraßeLippmannstraße ()L197380 (im Stadtteil)Gabriel Lippmann (1845–1921), Physiker und Nobelpreisträger für Physik 19081948vor 1948 Friedensstraße; nördlicher Teil in Altona-Nord120px|LippmannstraßeLudwigstraße ()L271120Johann Ludwig Dammert (1788–1855), Senator und Bürgermeister von Hamburg1843120px|LudwigstraßeMax-Brauer-Allee ()M37920 (im Stadtteil)Max Brauer (1887–1973), Oberbürgermeister von Altona, Erster Bürgermeister Hamburgs1975früherer Name im Abschnitt Sternschanze Hamburger Straße, später Allee; nur ein Abschnitt unter der Sternbrücke (kein amtlicher Name) zu Sternschanze; hauptsächlich in Altona-Altstadt und Altona-Nord120px|Max-Brauer-AlleeNeuer Kamp ()N061200 (im Stadtteil)nach einem alten Flurnamen1841vor 1841 Teil der Straße Schulterblatt; östlicher Teil der Nordseite und ganze Südseite in St. Pauli120px|Neuer KampNeuer Pferdemarkt ()N062340×340×120Nutzung als Pferdemarkt mit Unterscheidung „neu“ zum Pferdemarkt in der Hamburger Altstadt (heute Gerhart-Hauptmann-Platz)1841vor 1841 Teil der Straße Schulterblatt; Südseite in St. Pauli; Teil der Bundesstraße 4120px|Neuer PferdemarktRosenhofstraße ()R286170nach dem hier früher gelegenen Rosenhof, einem Pachthof des Klosters Harvestehude1889ebenfalls mit Bezug auf das Kloster der Kleine Schäferkamp120px|RosenhofstraßeSchanzenstraße ()S110680nach der „Sternschanze“, Teil der Hamburger Wallanlagen1875120px|SchanzenstraßeSchulterblatt ()S321500 (im Stadtteil)ursprünglich Beim Schulterblatt in Bezug auf ein Walschulterblatt als Aushängeschild eines Wirtshausesum 1700/1841, 1718bis 1841 auch die Straße Neuer Kamp und der Neue Pferdemarkt Teil des Schulterblatts; nördlicher Teil in Eimsbüttel120px|SchulterblattSternschanze ()S680740nach der „Sternschanze“, Teil der Hamburger Wallanlagen1870, 1899ursprünglich im westlichen Teil im Verlauf der jetzigen Dänenstraße, während der heutige Abschnitt zwischen Schanzenstraße und Eingangsgebäude der U-Bahn umgekehrt als Dänenstraße bezeichnet wurde; östlicher Teil nur Fuß- und Radweg; danach auch benannt der Bahnhof Sternschanze für U- und S-Bahn120px|SternschanzeSternstraße ()S681570nach der „Sternschanze“, Teil der Hamburger Wallanlagen1843Teile der östlich angrenzenden Grundstücke zu St. Pauli120px|SternstraßeStresemannstraße ()S742670 (im Stadtteil)Gustav Stresemann (1878–1929), nationalliberaler Politiker, Reichskanzler und Reichsminister des Auswärtigen in der Weimarer Republik, Friedensnobelpreisträger 19261945vor 1933 im Abschnitt Sternschanze Kleine Gärtnerstraße, 1933–1945 General-Litzmann-Straße; nur angrenzende Grundstücke von Teilen der Nordseite zur Sternschanze; der Rest und die Straßenfläche zu St. Pauli, Altona-Altstadt, Altona-Nord und Bahrenfeld; Teil der Bundesstraße 4Susannenstraße ()S814260vermutlich nach Susanne Bieber (* 1846), der ältesten Tochter von Claus Julius Bieber (1804–1852), dem Vorbesitzer des Geländes1860, 1945Verlängerung der Juliusstraße, die nach Claus Julius Bieber benannt ist120px|Susannenstraße
Einzelnachweise
Literatur und Quellen Statistikamt Nord: Straßen- und Gebietsverzeichnis der Freien und Hansestadt Hamburg Horst Beckershaus: Die Hamburger Straßennamen – Woher sie kommen und was sie bedeuten, 6. Auflage, CEP Europäische Verlagsanstalt, Hamburg 2011, ISBN 978-3-86393-009-7 Christian Hanke: Hamburgs Straßennamen erzählen Geschichte, 4. Auflage, Medien-Verlag Schubert, Hamburg 2006, ISBN 978-3-929229-41-7
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