Poolboy: Drowning Out the Fury ist eine US-amerikanische Actionkomödie von Garrett Brawith aus dem Jahr 2011.
Handlung Der Film wird dargestellt als die verschollen geglaubte Fortsetzung des Films Poolboy, die der exzentrische Regisseur Saint James St. James als zehnjähriger Junge gedreht hatte. Aufgrund seines derben Rassismus sei der Actionfilm aus den 1990er Jahren nie aufgeführt worden und erst jetzt in einer restaurierten Fassung wieder erhältlich. Die eigentliche Handlung des Films wird daher immer wieder durch „Hintergrundinformationen“ und Interview-Sequenzen unterbrochen.
Der eigentliche Film handelt von dem Vietnamkriegsveteranen Sal Bando, der seinem toten Freund versprochen hatte, zurück in den Vereinigten Staaten ein Poolboy-Unternehmen zu gründen. Als er nach 24 Jahren etwas verspätet aus Vietnam heimkehrt, muss er feststellen, dass er einen 6-jährigen Sohn hat und seine Frau ihm mit einem Mexikaner untreu war. Bando schwört Rache und entwendet das Poolboy-Mobil des Mexikaners. Dieser jedoch tötet daraufhin Bandos Frau und seinen Sohn. Nachdem Bando in einem Akt der Selbstjustiz den Mexikaner sowie dessen Gang umbringt, gerät er in Konflikt mit der mexikanischen Poolboy-Mafia.
Es kommt zu einem Showdown mit Caesar, dem Anführer des Kartells, bei dem jedoch versehentlich Jan Van Hammer, der Schauspieler des Bando, von einer echten Waffe getötet und durch zwei Doubles ersetzt wird. Bando gelingt es daraufhin Caesar zur Strecke zu bringen. Hinter alledem steckt jedoch der russische Raketenwissenschaftler „Permanent Nutface Gary“, der sich an Bando rächen will, weil dieser indirekt für sein entstelltes Gesicht verantwortlich war. Bando rief nämlich gerade während Garys Orgasmus seine Frau an, die daraufhin den Geschlechtsverkehr mit Gary abbrach. Gary trug eine Gesichtslähmung davon und kann seitdem nur noch mit einer „Stephen-Hawking-Stimme“ sprechen. Mit einer versteckten Waffe verwundet er Bando, wird jedoch selbst von einem Ninja getötet. Am Ende feiern alle eine Poolparty, als plötzlich ein Koreaner auftaucht und den Vereinigten Staaten den Krieg erklärt.
Hintergrund Poolboy lehnt sich an Actionfilme der frühen 1990er an und imitiert den Stil der Trashfilme dieser Ära. Dazu gehören Stilelemente wie verwackelte Kulissen, fehlerhafte Nachsynchronisation, schlechte Doubles, Anschlussfehler sowie abrupte Szenenwechsel und Overacting. Dabei lehnt sich der Film an die stilistische Machart der Filme von Zucker, Abrahams, Zucker wie Hot Shots! – Die Mutter aller Filme, Die nackte Kanone und Kentucky Fried Movie an.
In Deutschland erschien der Film am 9. Dezember 2011 auf DVD und Blu-ray. Die FSK gab dem Film ein Freigabe ab 18 Jahren.
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Einzelnachweise
Kategorie:Filmtitel 2011 Kategorie:Actionfilm Kategorie:Filmkomödie Kategorie:US-amerikanischer Film