Nathalie Dambendzet (* 5. Juli 1975 in Budapest) ist eine ehemalige ungarische Volleyball- und Beachvolleyballspielerin. Sie wurde ungarische, österreichische und zweifache deutsche Meisterin in der Halle sowie viermalige Meisterin ihres Heimatlandes im Sand.
Karriere Karriere Halle Nathalie Dambendzet begann 1987 mit dem Volleyball beim heimischen Verein Vasas Budapest. Mit ihrem Team wurde sie 1991 Pokalsiegerin, stand in den folgenden Jahren drei weitere Male im Endspiel und gewann 1996 das Double in Ungarn. Diesen Erfolg konnte sie eine Saison später mit dem Post SV Wien in Österreich wiederholen. Von 1997 bis 2000 war sie zum ersten Mal in Deutschland aktiv. Mit dem TV Creglingen belegte sie in der Bundesliga Plätze im Mittelfeld. Nach einem Abstecher nach Frankreich mit dem Einzug ins Pokalfinale ging es zurück nach Deutschland, wo sie mit der DJK Karbach Dritte wurde.
2003 mit dem SSV Ulm 1846 und 2005 mit dem USC Münster wurde sie auch in Deutschland jeweils Deutscher Meister und Pokalsieger. Weitere Erfolge waren in der Schweiz 2006 der Einzug ins Supercupfinale mit VC Kanti Schaffhausen sowie in den Niederlanden mit Longa 59 Lichtenvoorde eine Saison später zweite Plätze im gleichwertigen Wettbewerb sowie in Meisterschaft und Pokal. Mit Le Cannet-Rocheville kamen 2008 Endspielteilnahmen im französischen Pokal sowie im CEV-Pokal dazu, bevor die Sportlerin in den folgenden beiden Spielzeiten für ihre Verhältnisse eher mittelklassige Resultate erzielte. Mit einem dritten Rang in der Hungarian Extraliga endete 2011 ihre glanzvolle Spielerkarriere.
Nathalie Dambendzet spielte auch in der ungarischen Nationalmannschaft.
Karriere Beach Nathalie Dambendzet war auch im Beachvolleyball aktiv. 2000 wurde sie mit Gyöngyi Polányi Fünfte bei den CEV Almere Open, zum ersten Mal ungarische Meisterin und Siebzehnte bei der Beachvolleyball-Europameisterschaft 2000. Nach einer längeren Pause konnte sie 2005 an der Seite von Zsuzsanna Józsa zum zweiten Mal den Landesmeistertitel erringen. Diesen Erfolg konnte das ungarische Beachpaar zwei Jahre später und 2009 wiederholen. Zuvor war sie auch einmal in Deutschland aktiv. Mit Galina Knaus verlor sie im April 2006 beim Turnier der ersten Kategorie in Ravensburg das Endspiel gegen Michaela Eckl und Mireya Kaup.
Auszeichnungen 2003: Zweite in der Rangliste des Volleymagazins (VM) der wertvollsten Spielerinnen der Saison 2002/2003
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Einzelnachweise
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