In der Software-Entwicklung werden bei Modultests häufig sogenannte Mock-Objekte zur Isolation einer Komponente im Testlauf verwendet. Damit neben der echten Implementierung nicht zusätzlich noch eine Dummy-Implementierung geschrieben werden muss, kann ein Mocking-Framework eingesetzt werden. Dieses vereinfacht die Aufgabe, bestimmte zum Test benötigte Elemente, die aber selbst nicht getestet werden sollen, vorzutäuschen (zu „mocken“).
Funktionsweise Record: Das Mocking-Framework nimmt das zu liefernde Verhalten auf. Replay: Im Testlauf spielt das Mocking-Framework das Verhalten ab. Verify: Nach dem Test überprüft das Mocking-Framework, ob das aufgenommene Verhalten dem Verhalten im Test entsprochen hat.
Über das Testen hinaus Ein Mocking-Framework kann sehr detailliert beschreiben, wie ein Software-Modul von innen funktionieren soll. Damit lassen sich Tests hervorragend dafür nutzen, Spezifikationen zu definieren. Der Vorteil dabei ist, dass Code nicht (falsch) interpretiert werden kann, wohingegen eine in Worte gefasste Spezifikation durchaus Interpretations-Spielraum lässt.
Mocking-Frameworks (Auswahl)
JavaScript Sinon.JS jQuery Mockjax
.Net-Framework Rhino Mocks moq NSubstitute FakeItEasy Simple Mocking Microsoft Fakes
C cmocka cmockery hammocking
C++ Google Test (vormals Google C++ Mocking Framework) Hippomocks
Java Mockito JMockit Easymock PowerMock
Ruby rr RSpec-Spies
Python Mock pymox dingus
ABAP mockA
Delphi Delphi-Mocks
Elixir Mimic Mock Mox
Weblinks Wofür ein Mocking-Framework sinnvoll ist (englisch) Einführung in Mocking mit .NET
Einzelnachweise
Kategorie:Testsoftware