Noch tausend Worte (Originaltitel: A Thousand Words) ist eine US-amerikanische Filmkomödie des Regisseurs Brian Robbins aus dem Jahr 2012. Die Hauptrolle spielt Eddie Murphy. Noch tausend Worte wurde bereits im Jahr 2008 fertiggestellt, aber vom Verleih erst 2012 in die Kinos gebracht.
Handlung Jack McCall ist ein erfolgreicher Literaturagent. Er erschummelt sich diverse Dinge im Privat- und Berufsleben, indem er die Menschen anlügt und drangsaliert. Als nächsten geschäftlichen Coup plant er, das Buch des erfolgreichen New-Age-Gurus Dr. Sinja zu verkaufen. Diesem flunkert er vor, er habe sein Buch gelesen und sei begeistert. Daraufhin verspricht er dem widerstrebenden Sinja, das Buch in dessen Sinn zu vermarkten. Um seinen Erfolg zu feiern, fährt er zu seiner dementen Mutter, die ihn allerdings für seinen Vater Raymond hält, der die Familie verlassen hatte, als Jack klein war. Auch zu Hause warten Probleme auf ihn, da seine Frau unbedingt aus seinem Haus ausziehen will, weil sie es für nicht kindgerecht hält.
Währenddessen wird das Haus von einem vermeintlichen Erdbeben heimgesucht, aber Jack stellt fest, dass in seinem Garten ein Baum gewachsen ist, den er zuvor bei Dr. Sinja gesehen hatte. Er stellt den Guru zur Rede, und dieser teilt ihm mit, dass er jetzt mit dem Baum verbunden sei und dieser für jedes von Jack gesprochene Wort ein Blatt verliere. Wenn der Baum alle Blätter verloren habe, müsse Jack sterben. Um ihn zu unterstützen, reist der Guru nach Bolivien, wo er sich mit Gleichgesinnten trifft, und verspricht, auch Jacks Baum anzusprechen. Dass Jack jetzt mit Worten geizen muss, kommt natürlich seiner brüchigen Ehe und seinen Geschäftsbemühungen nicht zugute. Wie sich herausstellt, hat Dr. Sinjas Buch nämlich nur fünf Seiten, was es zusätzlich erschwert, es zu verkaufen. Obendrein nutzt sein von ihm gedemütigter Assistent Aaron die Situation aus und ruiniert ein Geschäftsgespräch.
Von seiner Reise zurückgekehrt, rät Dr. Sinja Jack, der inzwischen von seiner Chefin gefeuert worden ist, seine Angelegenheiten in Ordnung zu bringen. Dies beherzigt Jack dann auch und macht allen von ihm zurückgewiesenen Personen eine Freude. Auch für seine Mutter gibt er sich als Raymond aus, und sie rät ihm, dass er seine innere Wut besiegen müsse und Raymond vergeben solle. Nach einem Besuch bei seiner Frau und seinem Sohn sagt er ihnen in vier Worten, wie sehr er sie liebe, und fährt schließlich zum Grab seines Vaters. Hier braucht er seine letzten drei Worte dafür auf, ihm zu sagen, dass er ihm vergibt. Dann fällt er in Ohnmacht, kann aber weiterleben, da dem Baum neue Blätter und sogar Blüten gewachsen sind.
Über seine Erfahrungen schreibt er ein Buch namens „A Thousand Words“, das er seinen Assistenten verkaufen lässt, der seinen Job als Literaturagent übernommen hat. Für sich und seine Familie hat er auch das Haus gekauft, das sich seine Frau gewünscht hatte, und sogar den Baum in dessen Garten umsetzen lassen.
Hintergrund Produktion Der Film wurde bereits 2008 gedreht, kam aber erst 2012 in die weltweiten Kinos. Die Szenen in Jacks Haus wurden in Bel Air gedreht. Ebenso dienten weitere Teile Los Angeles’ als Drehort.
Veröffentlichung Der Film startete am 9. März 2012 in den US-amerikanischen Kinos, in Deutschland kam er am 21. Juni 2012 in die Kinos. In einigen Ländern schaffte es der Film nur zu einer Direct-to-DVD Veröffentlichung. In den Kinos spielte er bei einem Produktionsbudget von 40 Millionen US-Dollar weltweit lediglich 20,5 Millionen US-Dollar wieder ein.Produktionsbudget und Einspielergebnis bei Box Office Mojo
Kritiken Der Film erhielt ausschließlich negative Kritiken. Entsprechend weist die Kritik-Seite Rotten Tomatoes nach Auswertung von insgesamt 57 Kritiken eine Positivquote von 0 % aus.https://www.rottentomatoes.com/m/a_thousand_words
Synchronisation Die Synchronisation produzierte Interopa Film, während Jan Odle das Dialogbuch schrieb und für die Dialogregie verantwortlich war. RolleDarstellerSynchronsprecherJack McCallEddie MurphyDennis Schmidt-FoßCaroline McCallKerry WashingtonVera TeltzAaron WisebergerClark DukeHannes MaurerDr. SinjaCliff CurtisJan OdleSamantha DavisAllison JanneyKarin BuchholzAnnie McCallRuby DeeGisela Fritsch
Auszeichnungen Goldene Himbeere 2013 Nominierung in der Kategorie „Schlechtester Film“ Nominierung in der Kategorie „Schlechtester Schauspieler“ für Eddie Murphy Nominierung in der Kategorie „Schlechtestes Drehbuch“ für Steve Koren
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Filmtitel 2012 Kategorie:US-amerikanischer Film Kategorie:Filmkomödie