Diese Teilliste enthält die Denkmäler im Gebiet der ehemaligen Immunität St. Jakob mit der Altenburg gemäß der Aufteilung der Buchreihe Die Kunstdenkmäler von Bayern.

Baudenkmäler der ehemaligen Immunität St. Jakob mit der Altenburg Altenburg mini|150px|Die Altenburg, Ansicht von Osten. September 2013 Die Altenburg () (Bilder) (Aktennummer: D-4-61-000-1) ist eine ehemalige fürstbischöfliche Veste, weitgehend im 15. Jahrhundert neu errichtete, um 1900 historistisch überformte Höhenburg mit Resten mittelalterlicher Wall- und Grabenanlagen. Im Nordosten sind Teile der Burganlage durch Bergrutsche abgegangen. Die Bauten wesentlich aus Sandsteinquadern und Bruchstein erstellt worden und besteht aus folgenden Bauteilen. mini|150px|Die Altenburg, Torbau, Feldseite. August 2014 mini|100px|Die Altenburg, Futtermauer an der Westseite, Feldseite. August 2014 Bergfried, Butterfassform, um 1400–1414, oberstes Geschoss 1743 von Johann Jakob Michael Küchel, mit Wappen des Fürstbischofs Friedrich Carl von Schönborn von Leonhard Gollwitzer, Welsche Haube von 1902, Treppenturm mit Kegeldach, 1864/65 in der Form seines Vorgängers von 1579/80 erneuert Äußere Umfassungsmauern mit drei Wehrtürmen, Mitte 15. Jahrhundert bis Anfang 16. Jahrhundert Nordturm, sogenannter Petersturm, heute Hoffmannsklause, polygonaler, dreigeschossiger Unterbau aus glatten Sandsteinquadern, darüber halbrundes Obergeschoss mit Wappen des Fürstbischofs Anton von Rotenhan (1432–1459), Rundbogenfenster vom Umbau 1867 nordwestlicher Scharwachtturm des 16. Jahrhunderts mit neugotischen Zinnen aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, aus der Regierungszeit Antons von Rotenhan nördlicher und westlicher Mauerzug sowie der Unterbau des runden Südwestturms aus Bossenquadern, Obergeschoss mit Wappen Fürstbischofs Georg I. von Schaumburg (1459–1475), Zinnenkranz 1868 am Westteil des südlichen Mauerzugs mehrere fürstbischöfliche Wappen, bezeichnet „1474“ bis bezeichnet „1490“ halbrunder südlicher Mauerturm, sogenannte Amalienklause mit Bossenquadermauerwerk, Umbau 18. Jahrhundert der Ostteil des südlichen Mauerzugs wohl 1518 (Wappenstein) vollendet, Wehrgang 1983 rekonstruiert östlicher Mauerzug im 18. Jahrhundert erneuert, Stück zwischen Nord- und Ostmauer 2002 durch Betonmauer gesichert, etliche teils in situ, teils als Spolien versetzte Wappensteine Futtermauer an der Westseite des Halsgrabens 1493 von Hans Wattendorfer Grabenbrücke, Balkenbrücke auf zwei Sandsteinpfeilern, wohl von Heinrich Menzel, 1824, Brückenbahn später erneuert Torbau, über dreigeschossigem Unterbau auf Brückenniveau zweigeschossig aufragender Satteldachbau, Sandsteinquader mit Fachwerkgiebeln, verputzt, im Kern Mitte 15. Jahrhundert, nach Zerstörung im Markgrafenkrieg Wiederaufbau 1554–1556, Veränderungen 18. Jahrhundert, mit Ausstattung südlich an das Torhaus anschließender Wirtschaftsbau, eingeschossiger Satteldachbau mit Treppengiebeln, 1834/35 von Bernhard Solger über Keller des 15. Jahrhunderts, im Nordteil spätgotischer Küchenbau mit Rippengewölbe, um 1450, 1834/35 als neugotische Kapelle ausgebaut, mit Ausstattung Saalbau, sog. Neuer Palas, in West-Ost-Richtung langgestreckter, zweigeschossiger, im Sinne der Burgenromantik reich gegliederter, vierteiliger Baukörper, westlicher Querbau in Sandstein, mit Satteldach, Hauptbau mit Fachwerkobergeschoss und hohem Satteldach, Treppenhausbau mit Freitreppenvorbau, Zwerchhaus mit Schopfwalm und Dachreiter, Osttrakt mit abgewalmtem Dach, historistisch in Formen von Spätgotik und Renaissance des 16. Jahrhunderts, von Gustav Haeberle, 1901/1902 Brunnen, Ziehbrunnen, Sandsteinpfeiler mit Rolle für Brunnenketten unter Halbwalmdach, von Gustav Haeberle nach altem Vorbild, 1902 Grabmal für Adalbert Friedrich Marcus [1753–1816], 1962 nach Schändung in einfachen Formen erneuert, mit bronzener Grabplatte von Hans Leitherer Allgemeines Denkmal, Felsen mit vorgelagerter Treppenanlage, 1824

Wittelsbacherstein, Obelisk auf Plinthe, von Paul Flechsel, 1903

Am Bundleshof

Das Neugreut

Dr.-Remeis-Straße

Jakobsberg

Jakobsplatz

Lange Weinberge

Lerchenbühl

Michelsberger Straße

Unter der Altenburg

Wildensorger Straße

Anmerkungen

Literatur

Kunstdenkmäler von Bayern 5,3: Stadt Bamberg 3, Immunitäten der Bergstadt, 3. Viertelband: Jakobsberg und Altenburg. Bearbeitet von Tilmann Breuer, Reinhard Gutbier und Peter Ruderich, 2008, ISBN 3-422-06678-0

Weblinks

Denkmal Bamberg - Mobil nutzbare Seite mit detaillierten Informationen zu Bambergs Denkmälern

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