Martin Eidt (* 10. Oktober 1914 in Königsberg; † 12. November 2005 in WürzburgTraueranzeige Martin Eidt. In: trauer.infranken.de. Abgerufen am 16. September 2026.) war ein deutscher Jurist.

Werdegang Eidt kam als Sohn des Steueramtmannes Arthur Eidt und dessen Ehefrau Martha, geb. Schernewski, zur Welt. Er besuchte die Gymnasien in Osterode (Ostpreußen) und Lauenburg (Pommern). Nach dem Abitur studierte er Rechts- und Staatswissenschaften an den Universitäten Königsberg und Freiburg im Breisgau. Seit 1934 leistete er Wehrdienst und während des Zweiten Weltkriegs Kriegsdienst. Ab 1948 war er als Notarassistent, ab 1951 als Landgerichtsrat in Coburg tätig. 1963 wechselte er als Oberlandesgerichtsrat nach Bamberg und wurde dort 1968 zum Vorsitzenden des 3. Zivilsenats und des Senats für Baulandsachen sowie zum Vizepräsidenten des Oberlandesgerichts ernannt. Später war er Präsident des Landgerichts Würzburg.

Ehrungen Verwundetenabzeichen Eisernes Kreuz I. Klasse 1980: Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland

Schriften Öffentlich-rechtliche Fürsorge- und Versorgungsansprüche der Hinterbliebenen bei Unfällen im öffentlichen Dienst. Nolte, Düsseldorf 1939, zugleich: Dissertation, Universität Königsberg, 1940

Literatur Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 19. Ausgabe, Societäts-Verlag, Frankfurt am Main 1977, ISBN 3-7973-0296-7, S. 188

Einzelnachweise

Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse Kategorie:Richter (Oberlandesgericht Bamberg) Kategorie:Richter (Landgericht Würzburg) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1914 Kategorie:Gestorben 2005 Kategorie:Mann