Die Kamillianersiedlung liegt im Norden des Neusser Stadionviertels.
Geschichte Das Bauprojekt der Stadt entstand in den 1920er Jahren und bildete in seiner Architektur ein sich vom bisherigen Baustil abhebendes neues Wohnviertel der Stadt. Zusammen mit der benachbarten Klara-Fey-Siedlung bildet es in seiner Gesamtheit ein Baudenkmal, das am 9. April 1992 eingetragen wurde.
Die Neusser Wohnungsgenossenschaft für Beamte und Privatangestellte GmbH errichtete die Siedlung von 1924 bis 1928. Es sind überwiegend Doppelhäuser mit einem Backsteinmauerwerk. Die Eckhäuser werden durch Ladengeschäfte und verkröpfte Erker betont. Im unmittelbaren Umfeld der Siedlung befinden sich das in den 1910er Jahren errichtete Kamillianerkloster sowie die Sportanlagen des etwa zeitgleich mit der Kamillianersiedlung gebauten Jahnstadions.
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Einzelnachweise
Kategorie:Siedlung (Städtebau) in Nordrhein-Westfalen Kategorie:Stadionviertel