Die Minensucherin ist ein deutscher Fernsehfilm aus dem Jahr 2011. Das Filmdrama hatte seine Erstausstrahlung am 4. April 2011 im ZDF, wobei der Film von etwa 4,44 Mio. Zuschauern gesehen wurde, was einem Marktanteil von 13,3 Prozent entsprach., horizont.net Der Film wurde mit mehreren Laiendarstellern in den Nebenrollen Anfang 2010 in Namibia gedreht.
Handlung Die beurlaubte Bauingenieurin und Berufsschullehrerin Nina Schneider reist mit ihrem Kollegen ins ostangolanische Luena. In der Hauptstadt der Provinz Moxico hat sie vor für drei Monate Schulkinder zu unterrichten. Die Lage in dem Land ist allerdings katastrophaler als gedacht. Überall liegt verrostetes Kriegsgerät herum, Kinder spielen auf den kaputten Straßen und alles scheint zu verfallen. Als die kleine lebensfrohe Mumbi durch eine Landmine verstirbt, macht sich Nina große Vorwürfe.
Also beschließt Nina bei dem Südafrikaner Mike Mason eine Ausbildung zur Minenräumerin zu machen. Innerhalb von zwei Wochen durchläuft sie mit zehn weiteren Freiwilligen die Ausbildung. Dabei lernt sie auch den alkoholkranken Arzt kennen. Ihr allererster Auftrag führt sie in die Nähe eines Kupferstollens im Zentrum des Landes, wo sie sowohl Tretminen als auch tödliche Splitterminen aufspüren, entschärfen und entsorgen soll. Neben den persönlichen Rivalitäten zwischen den Minensuchern erschweren auch angolanische Soldaten das Vorhaben. Und dann steht Nina plötzlich mit einem Fuß auf einer Sprengfalle.
Kritiken
Interviews Daniela Decker: Hannes Jaenicke im Interview zu dem ZDF-Fernsehfilm „Die Minensucherin“ Nicole Richter: Hannes Jaenicke spricht über seinen Film, bild.de, 4. April 2011 Rupert Huber: Hannes Jaenicke: Der unbequeme Schauspieler, Augsburger Allgemeine, 1. April 2011 Christine Neubauer „Landminenopfer brauchen unsere Hilfe“, drk.de, 17. März 2011
Weblinks
Die Minensucherin auf ziegler-film.com
Einzelnachweise
Kategorie:Filmtitel 2011 Kategorie:Deutscher Film Kategorie:Filmdrama Kategorie:Fernsehfilm (ZDF) Kategorie:Minenkriegsführung