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Die Liste gibt den Fortschreibungsstand vom 3. Juli 2018 wieder und umfasst 56 Baudenkmäler.

Ensembles Ensemble Altstadt Pleystein Das Ensemble Pleystein umfasst den Bereich der Altstadt um den ehemaligen Burgfelsen mit dem darunter liegenden Straßenmarkt und die parallel dazu verlaufenden Wohnhaus- und Scheunenzeilen innerhalb der Stadtmauer in der im Urkataster verzeichneten Flächenausdehnung.

Pleystein, Sitz der gleichnamigen Herrschaft, verdankt seine außergewöhnliche Gestalt der geschickten Bezugnahme auf eine einzigartige geographische Gegebenheit, den aufragenden Rosenquarzfelsen und einen Höhenrücken, der gleichsam eine Geländebrücke zwischen ihm und der umgebenden Hügellandschaft bildet. Der Felsen diente schon in früher Zeit als Befestigungspunkt.

Die erste Siedlung umschloss ringförmig um den Burgfelsen. Auf dem Höhenrücken erfolgte ab 1391 die weitere Besiedelung, ausgehend von der Mittelachse eines langgezogenen Straßenmarktes und schalenartig ausgreifend nach Nordwesten, nachdem die Sonnenseite vom Burggut mit seinen großen Hofanlagen für sich beansprucht worden war.

Durch genaue Geländebeobachtung war die Zuführung fließenden Wassers zum höher gelegenen Stadtweiher möglich. Die Grabenbefestigung, die den ganzen Markt in einem großen Oval umschloss und in Reststücken noch bei der Allee im Südosten erkennbar ist; dagegen ist von der innerhalb des Grabens geführten Stadtmauer kein Rest mehr erhalten. Mehreren Großbränden in den Jahren 1842, 1845, 1848 und 1901 zufolge wurde die Bausubstanz immer wieder ausgewechselt, die städtebauliche Grund- und Aufrissstruktur aber beibehalten. So sind zur Stadtmitte hin zweigeschossige, in den Parallelstraßen zum Marktplatz ursprünglich eingeschossige Wohnhauszeilen ausgerichtet, während rückwärts die Stallungen und Scheunen liegen, in den Erweiterungszonen im Nordwesten also die Wohnhauszeile jeweils einer stadtabgewendeten Scheunenzeile gegenüberliegt.

Diese hauptsächlich aus der Mitte des 19. Jahrhunderts stammende Bebauung erfuhr nach dem großen Stadtbrand von 1901 noch eine deutliche Ausrichtung nach zwei architektonischen Schwerpunkten: Der neugotischen Stadtpfarrkirche im Südwesten und der Kreuzbergkirche samt dem neubarocken Kreuzbergkloster auf dem Quarzfelsen. Nachdem schon in der Barockzeit die alte Befestigungsfunktion des Quarzfelsens durch die Errichtung einer Wallfahrtskirche Zum Hl. Kreuz als Gedächtnis des Golgathaberges umgedeutet worden war, hat Architekt Heinrich Hauberrisser nach dem Brand-Wiederaufbau auf der verlängerten Marktplatzachse das Kreuzbergkloster errichtet, das seither als dominierender Höhepunkt über dem Nordostabschluss des Platzes steht. Das architektonische Spannungsverhältnis zur neugotischen Stadtpfarrkirche am südwestlichen Ende des Marktplatzes ist für die Stadt identitätsstiftend. Den Marktplatz prägen Details wie der Brunnen, die Johann-von-Nepomuk-Statue und eine Reihe holzgeschnitzter Einfahrtstore aus der Mitte des 19. Jahrhunderts und der Zeit nach 1901. Aktennummer: E-3-74-147-1.

Baudenkmäler nach Ortsteilen

Pleystein

Innerhalb des Ensembles

Außerhalb des Ensembles

Bartlmühle

Bibershof

Bodenmühle

Burkhardsrieth

Finkenhammer

Fuchsmühle

Lohma

Miesbrunn

Peugenhammer

Pingermühle

Schönschleif

Spielhof

Vöslesrieth

Ehemalige Baudenkmäler

Siehe auch Liste der Bodendenkmäler in Pleystein

Anmerkungen

Literatur

Weblinks

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Pleystein !