Das Wülfing-Stipendium ist ein Stipendium zur Förderung junger deutscher Wissenschaftler aus der Archäologie und ihren Nachbarwissenschaften. Es wird vom Deutschen Archäologischen Institut auf der Grundlage einer 1928 von seinem Ehrenmitglied John Max Wülfing eingerichteten Stiftung vergeben.Archäologischer Anzeiger 1929, Jahresbericht S. I: „Nicht lange vor seinem Tode hat er der Zentraldirektion die John Max Wülfing-Stiftung überwiesen, deren Stipendien jüngeren Gelehrten die Ausbildung im Süden ermöglichen sollen. Die Stiftung ist nach seinem Tode von Frau Wülfing durch einen weiteren Betrag in dankenswerter Weise vermehrt worden.“

Es soll den Nachwuchswissenschaftlern einen achtmonatigen Aufenthalt in den Mittelmeerländern und dem Vorderen Orient zur Wissenserweiterung ermöglichen. Das Stipendium ist derzeit mit 10.000 € dotiert.

Inhaber des Wülfing-Stipendiums 1930/31: Gerda Bruns 1932/33: Karl Heinrich Dittmann 1933/34: Clemens Bosch (auf Grund seiner jüdischen Ehefrau wieder aberkannt) 1934/35: Ernst Homann-Wedeking 1937/38: Lothar Hahl 1939/40: Peter Knoblauch 1989/90: Ulrich-Walter Gans 1997/98: Sarah Japp, Uwe Sievertsen 2002/03: Silke Grallert 2006/07: Holger Schwarzer 2012/13: Astrid Fendt, Ute Kelp 2013/14: Eric Laufer 2014/15: Torben Keßler, Viktoria Räuchle 2016/17: Christian Barthel, Simone Killen, Anne Sieverling, Natalia Toma-Kansteiner 2017/18: Thomas Lappi, Eleonore Pape 2018/19: Ulrich Thaler 2019/20: Will Kennedy 2020/21: Gregor Utz 2024/25: Johannes Jungfleisch

Anmerkungen

Weblink Wülfing-Stipendium auf der Website des Deutschen Archäologischen Instituts

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