Willkommen im Krieg ist ein deutscher Fernsehfilm aus dem Jahr 2012. Die am 9. April 2012 auf ProSieben zum ersten Mal ausgestrahlte Antikriegs-Komödie wurde von 1,74 Millionen Zuschauern gesehen, was einem Marktanteil von 5,0 Prozent entsprach.Über 10 Millionen: Top-Quote für den Ostermontag-„Tatort“, epress.de

Handlung Der Zivilist Martin betrinkt sich ein letztes Mal mit seinem besten Freund Maddel, bevor dieser in seinen Auslandseinsatz nach Afghanistan abrücken soll. Da dessen Freundin hochschwanger ist und er die Geburt seines ersten Kindes verpassen würde, beschließt Martin, die Trunkenheit seines Freundes bei dessen Abschiedsfeier auszunutzen, um anstelle seines Freundes als Soldat in den Einsatz zu gehen. Ohne Maddel und noch nicht einmal einer Ausbildung im Grundwehrdienst weiß er sich im Kriegsgebiet jedoch nicht zu behelfen. Bis dahin hatte er sich Kampfeinsätze eher wie in Videospielen vorgestellt. Zugute kommt ihm in seiner Situation nur, dass er es versteht, gute Partys zu organisieren und feiern zu können. Auch fällt es ihm leicht, Alkohol und Pokerrunden zu organisieren. Aus diesem Grund helfen ihm die übrigen Soldaten. Als Martin die schöne Sanitäterin Nina kennenlernt, verliebt er sich in sie.

Kritiken

Hintergrund Die Produzenten des Films versuchten, Unterstützung von der Bundeswehr zu erhalten. Allerdings wurde jede Hilfe verweigert, nachdem man erfuhr, dass es sich um eine Komödie handeln würde. Allerdings stand dem Film ein Militärberater zur Seite, der in technischen Belangen Unterstützung bot.„Das ist nicht ihr Krieg“, stern.de

Kurz nach der Ausstrahlung erhielt der Schauspieler Wilson Gonzalez Ochsenknecht auf seiner Facebookseite eine Morddrohung eines Fallschirmjägers, der den Afghanistaneinsatz und die Bundeswehr verunglimpft sah. Die Bundeswehr distanzierte sich von der Aussage des im saarländischen Lebach stationierten Soldaten und nahm ihrerseits Ermittlungen auf.Soldaten drohen Ochsenknecht-Sohn mit dem Tod, welt.de

Literatur Omid Nouripour: Koma-Saufen mit MG im Anschlag, Spiegel Online, 8. April 2012 TV-Komödie „Willkommen im Krieg“: „Das ist nicht ihr Krieg“. Privatsender ProSieben liefert mit „Willkommen im Krieg“ eine Komödie über Auslandseinsätze. Produzent Ivo Alexander Beck sagt im Gespräch mit stern.de, warum man über die Bundeswehr in Afghanistan auch lachen darf, in: Der Stern vom 9. April 2012

Weblinks

Willkommen im Krieg auf prosieben.de

Einzelnachweise

Kategorie:Filmtitel 2012 Kategorie:Deutscher Film Kategorie:Filmkomödie Kategorie:Anti-Kriegsfilm Kategorie:Fernsehfilm (ProSieben) Kategorie:Afghanistankrieg im Film