mini|hochkant=0.7|Wappen derer von Wreech. Wreech ist der Name eines alten neumärkischen Adelsgeschlechtes.

Geschichte Das Geschlecht erscheint erstmals urkundlich am 25. Januar 1278 mit dem Ritter aus Wrech (Wrechow) Gerhardus de Wreech in Neu-Landsberg.Gerhardus de Wreech - IV. Die Markgrafen Otto und Albert übertragen dem Heinrich T die Anlegung der Stadt Berlinchen, am 28. Januar 1278, In: Adolph Friedrich Riedel: Codex diplomaticus Brandenburgensis (CDB). A (1. Hauptteil), Band 18, G. Reimer, Berlin 1859, S. 63. Die Namensform wechselte zwischen Wrech, Wreich und Wreech. Es besteht eine u. a. Wappengleichheit mit den von Jagow und von Uchtenhagen, die aus der Altmark stammen, des WeiterenKarl Heinrich von Stülpnagel für den v. Stülpnagel’schen Familienverband: Geschichte des Geschlechts von Stülpnagel. Band 2, AZ Druck Kempten-Selbstverlag, Markkleeberg 2009, ISBN 978-3-00-025430-7, S. 15. mit denen von Stülpnagel.

Am 2. Oktober 1786 wurde der preußische Kammerherr Ludwig von Wreech in den preußischen Grafenstand gehoben. Er gilt als Letzter seines Geschlechts.

Wappen Das Stammwappen zeigt in Blau ein sechsspeichiges silbernes Rad. Auf dem Helm mit blau-silbernen Decken ein offener silberner Flug. Das gräfliche Wappen von 1786 zeigt in Blau ein achtspeichiges silbernes Rad. Auf drei Helmen mit blau-silbernen Decken rechts und links je ein schwarzer Flügel, in der Mitte der offene weiße Fluig des Stammhelms. Als Schildhalter zwei königlich gekrönte, widersehende schwarze Adler.

Bekannte Familienmitglieder Joachim Friedrich von Wreech (1650–1724), brandenburgischer General der Kavallerie Adam Friedrich von Wreech (1689–1746), preußischer Generalleutnant Louise Eleonore von Wreech (1708–1784), geborene von Schöning, Enkelin d. kursächsischen Generalfeldmarschalls Hans Adam von Schöning und Erbin von Schloss Tamsel (Gemahlin des Vorigen) Ludwig von Wreich, auch häufig Ludewig Alexander von Wreech (1734–1795), Hofmarschall d. Prinzen Heinrich von Preußen, Kammerherr, Johanniter-RitterJohann Gottfried Dienemann, Johann Erdmann Hasse: Nachrichten vom Johanniterorden, insbesondere von dessen Herrenmeisterthum. Mit: Ahnen-Tafel Herrn Ludewig Alexander von Wreech. George Ludewig Winter, Berlin 1767, S. 401.

Literatur Karl Friedrich von Benekendorff: Kleine Oekonomische Reisen, welche die wichtigsten Bemerkungen zur Beförderung der Aufnahme der Landwirthschaft und zur Tilgung der darinn herrschenden Vorurtheile; zur Kenntniß der Landesverfassung. Band 2. Mit: Siebzehnter Brief. (Beginn Brief 18), Verlag Frommannsche Buchhandlung, Züllichau 1786, S. 5–14. Adolph Friedrich Riedel: Codex diplomaticus Brandenburgensis. Sammlung der Urkunden, Chroniken und sonstigen Geschichtsquellen für die Geschichte der Mark Brandenburg und ihrer Regenten Des ersten Haupttheils achtzehnter Band: [A 18], Hrsg. Verein für Geschichte der Mark Brandenburg, G. Reimer, Berlin 1859, S. 63. George Adalbert von Mülverstedt, Ad. M. Hildebrandt: J. Siebmacher’s großes und allgemeines Wappenbuch. Neu-Auflage (6/5), Sechsten Bandes Fünfte Abtheilung: Der abgestorbene Adel der Provinz und Mark Brandenburg. Bauer und Raspe E. Küster, Nürnberg 1880, S. 107. Tafel 65, S. 120. Christoph Franke: Genealogisches Handbuch des Adels. Adelslexikon. Band XVI, Band 137 der Gesamtreihe GHdA, Hrsg. Deutsches Adelsarchiv, C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 2005, , S. 393–394.

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