Der Jeanne d’Arc Dijon Bourgogne ist ein französischer Basketballverein aus Dijon in der Region Burgund. Die professionelle erste Mannschaft spielt seit dem direkten Wiederaufstieg 2011 erneut in der höchsten nationalen Spielklasse LNB Pro A, der man bereits zwischen 1990 und 2010 angehörte. Auf nationaler Ebene gewann den französischen Pokalwettbewerb und den Supercup zwischen Meister und Pokalsieger 2006, während auf internationaler Ebene der Finaleinzug 2004 in der viertklassigen FIBA EuroCup Challenge der größte Erfolg war. Das Finale in der EuroCup Challenge ging damals gegen den deutschen Vertreter MBC Weißenfels verloren.

Geschichte Der Gesamtverein gründete sich 1880 und benannte sich nach der französischen Nationalheldin Jeanne d’Arc. Im Basketball schaffte man 1990 den Sprung in die höchste nationale Spielklasse, der man anschließend zwanzig Jahre lang ununterbrochen angehörte. Während die Nachwuchsmannschaft in den 1990er Jahren fünfmal die Landesmeisterschaft gewinnen konnte, gewann die Herrenmannschaft nach dem Ligapokalsieg 1993 erst 2004 mit dem Nachfolgewettbewerb „Semaine de As“ einen weiteren nationalen Wettbewerb. Im gleichen Jahr nahm man an der zweiten Austragung der FIBA EuroCup Challenge teil, nachdem man in den 1990er Jahren schon mehrfach am Korać-Cup teilgenommen hatte, und erreichte das Final-Four-Turnier dieses Wettbewerbs. Nach einem knappen Sieg im Halbfinale gegen den Gastgeber Tuborg Pilsener SK aus Izmir verlor man das Finale gegen den deutschen Vertreter MBC Weißenfels mit 68–84. Dieser Wettbewerb wurde dann nach fünf Austragungen 2007 bereits wieder eingestellt. 2006 erreichte man seine größten nationalen Erfolge, als man nach dem Sieg im nationalen Pokalwettbewerb auch das Supercup-Spiel beim Meister Le Mans Sarthe Basket mit einem Punkt Unterschied gewinnen konnte. 2010 folgte der erste Abstieg aus der höchsten Spielklasse, doch im Unterhaus Pro B der Ligue Nationale de Basket konnte man in den Play-offs um den Aufstieg das Finale erreichen und den direkten Wiederaufstieg erringen. In der ersten Spielzeit 2011/12 nach der Rückkehr in die höchste Spielklasse Pro A verpasste man nur knapp die Play-offs um die Meisterschaft, in denen sich der regionale Rivale Élan Sportif Chalonnais seine erste Meisterschaft sichern konnte.

Erfolge National Französischer Superpokalsieger: 2006 Französischer Pokalsieger: 2006 Sieger des Tournois des As: 1993 Sieger der Semaine des As: 2004

International Finalist FIBA EuroCup Challenge: 2004

Bekannte Spieler Yakhouba Diawara 2000/01, 2005/06 Malcolm Mackey 2001/02 Rick Hughes 2002/03 Dimitri Lauwers 2002–2004 / Boniface N’dong 2003–2005 Rowan Barrett 2003–2005 Wiktor Sanikidse 2003–2006 Wachtang Natswlischwili 2003–2007 / Éric Micoud 2004–2006 Laurent Sciarra 2005–2008 Maleye N’Doye 2005–2008 Mouloukou Diabaté 2006–2009 Terrell Everett 2007/08 Damir Krupalija 2007–2010 Reggie Williams 2008/09 / Charles Lombahe-Kahudi 2008/09 Eric Chatfield 2008/09 Nick Fazekas 2009/10 / Xane d’Almeida 2009/10 Sean Marshall 2009/10, 2011/12 Thierry Rupert 2011/12

Ehemalige Trainer 1998–1992 Dominique Roux 1992–1993 Chris Singleton 1994–1997 Jean-Luc Monschau 1997–2001 Chris Singleton 2001–2003 Alain Thinet 2003–2005 Nicolas Faure 2005–2007 Jacques Monclar 2007–2010 Randoald Dessarzin 2010 Henrik Dettmann 2010–2015 Jean-Louis Borg

Weblinks LNB.fr: Dijon – Teamvorstellung auf den Seiten der LNB (französisch) JDA Dijon – EuroCup 2007 – Team History – Übersicht über Teilnahmen an Vereinswettbewerben der FIBA Europa (englisch)

Einzelnachweise

Dijon, Jeanne d’Arc Dijon, Jeanne d’Arc Kategorie:Jeanne d’Arc als Namensgeber Kategorie:Vereinsgründung 1880 Kategorie:Organisation (Dijon) Kategorie:Handballverein (Frankreich)