Das Stadtarchiv Witten ist das kommunale Archiv der Stadt Witten.
Lage
Das Stadtarchiv befindet sich seit 2012 im Erdgeschoss des Wittener Saalbaus, in dessen Keller auch das Magazin untergebracht ist. Ein zweites Magazin befindet sich in Annen.
Geschichte
Das Stadtarchiv war anfangs war im Turm des Rathauses untergebracht. Lange wurde es als Registratur geführt. Formell als Archiv eingerichtet wurde es 1936.
1974/75 zog es von dort in den neu erbauten Saalbau, dann in Teilen in die Villa Albert Lohmann und schließlich in die Herbeder Straße.
mini|Saalbau Witten, seit 2012 Sitz des Stadtarchivs
Zum Jahreswechsel 2005/2006 zog es von dort in die Villa Berger. Das Magazin wurde im Saalbau zwischengelagert. 2010 zog das Magazin des Stadtarchivs in den Keller des Saalbau Witten. Seit 2006 wird das Stadtarchiv vom Kulturforum Witten, einer Anstalt des öffentlichen Rechts getragen. 2012 erfolgte der Umzug des Stadtarchivs aus der Villa Berger in den Saalbau.
Leiterin war bis Ende Juni 2025 Martina Kliner-Fruck, ihr Nachfolger ist Thomas Urban.
Bestände
Amtliche Überlieferungen Nachlässe (Alois Baur, Friedrich Engelhardt, Hofarchiv Hackert-Wilberg, Vorlass Hugo Ernst Käufer, Gustav Strohmann, Familie Vollmer) Archive von Institutionen, Organisationen, Firmen, Vereine, Parteien und Verbände u. a. (Archiv der Freiwilligen Feuerwehr Löschzug Annen, Archiv Filmclub Witten, Nachlass Färberei Haarmann, Archiv Maschinenfabrik F. W. Moll Söhne, Archiv Sachsen- und Thüringer-Verein Witten, Archiv des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge Ortsverband Witten) verschiedene sonstige Sammlungen Zeitungen (u. a. Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Westfälische Rundschau, Ruhr Nachrichten, Witten aktuell, Sonntags-Kurier, Wittener Tageblatt)
Veröffentlichungen
Ausstellungen
Jüdisches Leben in Witten NS-Zwangsarbeit 10 Jahre Gleichstellungsstelle Witten „Wer zum Vergessen beiträgt, vollendet das Werk der Mörder“ (Elie Wiesel). Wittener Juden im KZ Sachsenhausen. Eine Ausstellung mit Lebensskizzen, Dokumenten und Erinnerungen. – ursprünglich als stadtgeschichtliche Ergänzung zur Wanderausstellung der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten/Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen: „Jüdische Häftlinge im KZ Sachsenhausen 1936–1945“ konzipiert; großformatige Tafeln mit reproduzierten Archivquellen und 18 Lebensskizzen von Wittener Juden, die in der Zeit des Nationalsozialismus in das KZ Sachsenhausen verschleppt wurden
Siehe auch Liste von Archiven in Nordrhein-Westfalen
Literatur
Weblinks
Offizielle Website Stadtarchiv Witten beim Landesarchiv Nordrhein-Westfalen Stadtarchiv Witten im GenWiki
Einzelnachweise
Kategorie:Geschichte (Witten) Kategorie:Organisation (Witten) Witten Witten Kategorie:Forschungseinrichtungsgründung 1936