mini|Aspach, Grabstätte der Familie Daringer Engelbert Daringer (* 16. September 1882 in Wildenau, Gemeinde AspachTaufen Pf. Aspach im Innkreis (Duplikate), 1882, Nr. 61 (Faksimile); † 27. April 1966 ebenda) war ein österreichischer Kirchenmaler und Restaurator.

Ausbildung und Wirken Engelbert Daringer war der Sohn eines Zimmermanns und besuchte die Königliche Kunstgewerbeschule München und ab 1906 die Akademie der Bildenden Künste München (Zeichenschule Karl Raupp, Martin von Feuerstein).Matrikelbuch 1884 bis 1920 der Akademie der Bildenden Künste München Engelbert Daringer, in: Auktionsportal Lot-tissimo

Anfang der 1920er-Jahre gestaltete er eine Reihe von Notgeldscheinen verschiedener Auftraggeber. Er zählte 1923 zu den Gründungsmitgliedern der Innviertler Künstlergilde und war nach deren Wiedererrichtung 1947 deren erster Präsident und danach Ehrenpräsident. Er war auch Mitglied des Oberösterreichischen Kunstvereins und Mitarbeiter der Zeitschrift Mappe.Daringer Engelbert. In: Webpräsenz Belvedere

Engelbert Daringer wurde in der Grabstätte der Familie Daringer auf dem Friedhof Aspach begraben.

Sein Großneffe Manfred Daringer war ebenfalls Künstler, sein Neffe Otto Daringer war ein Holzbildhauer und ein weiterer Neffe Franz Daringer ein renommierter Kirchenmaler.

Werke 1914 Kreuzwegbilder der Pfarrkirche Mönchdorf 1914 Gewölbemalerei in der Pfarrkirche Alberndorf in der Riedmark 1924 Gewölbemalerei in der Pfarrkirche Großinzersdorf 1925 Decken- und Wandmalereien in der Pfarrkirche Bad Wimsbach-NeydhartingErwin Hainisch: Die Kunstdenkmäler des politischen Bezirkes Wels. Band 2: Die Kunstdenkmäler des Gerichtsbezirks Lambach (= Österreichische Kunsttopographie. Band 34). Schroll, Wien 1959, S. 36. 1926 Innviertler Hochzeitsfries in Aspach 1930 Fresken in den Langhausgewölbezwickeln und an den Chorgurten in der Pfarrkirche GroßinzersdorfDie Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio Niederösterreich nördlich der Donau 1990. Maler Engelbert Daringer, Künstlerverzeichnis, S. 1370. um 1930 Deckenmalerei Medaillon Dreifaltigkeit im Chor der Pfarrkirche Süßenbach 1934 Wandmalereien in der Wallfahrtskirche Maria Schmolln 1936 Fresken an den Gewölben und am Triumphbogen in der Pfarrkirche Hausbrunn 1942 Kirchenrestauration der Pfarrkirche Maria Ach und Schaffung eines KreuzwegsGeschichte der Pfarre Maria Ach 1948 Restaurierung der barocken Fresken in der Pfarrkirche VorchdorfSalzkammergut-Zeitung vom 11. November 1948 1952 Pietà-Fresko in einer Kapelle in Aspach (PDF; 252 kB) 1952 Kreuzwegbilder in der Pfarrkirche Nondorf an der Wild Deckenfresken der Pfarrkirche Kopfing 1962 Altarbild Mariä Himmelfahrt und 14 Kreuzwegstationen in der Pfarrkirche Aspach

Schriften Kreuzweg. 14 Stationen mit den dazu gehörigen Pausen in der geeigneten Größe. München 1914.

Auszeichnungen

Jahr? Berufstitel Professor Jahr? Engelbert-Daringer-Weg in Aspach, eine ungefähr 3 Kilometer lange Wanderroute.

Literatur Richard Bamberger und Franz Maier-Bruck: Österreich-Lexikon in zwei Bänden. Wien 1966, Band 1, Eintrag Engelbert Daringer

Weblinks

Einzelnachweise

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