Das Luxemburgische Olympische Komitee C.O.S.L. wurde 1912 vom Internationalen Olympischen Komitee aufgenommen.
Medaillenbilanz Luxemburgische Sportler nehmen bereits seit 1900 an den Olympischen Spielen teil. Dabei konnten vier Sportler fünf olympische Medaillen erringen (zweimal Gold, dreimal Silber).
Michel Théato, 1900 Olympiasieger im Marathon, tauchte lange Zeit in den Ergebnislisten als Franzose auf. Erst Ende des 20. Jahrhunderts fand man heraus, dass er eigentlich aus Luxemburg stammte. Offiziell wird sein Sieg noch immer im französischen Medaillenspiegel geführt, obwohl in Luxemburg immer wieder Stimmen laut werden, die fordern, dass sein Sieg dem luxemburgischen Medaillenspiegel zugerechnet werden muss.
Neben den olympischen Sportwettbewerben gab es zudem bis 1948 die olympischen Kunstwettbewerbe, bei denen zwei luxemburgische Künstler drei Medaillen gewinnen konnten (zweimal Gold, einmal Silber). Die Medaillen der Kunstwettbewerbe werden traditionell weder in den Medaillenspiegeln der jeweiligen Olympiade noch in den nationalen Medaillenspiegeln aufgeführt.
Medaillengewinner Joseph Alzin – Gewichtheben Antwerpen 1920: Silber, Schwergewicht (ab 82,5 kg), Herren Josy Barthel – Leichtathletik Helsinki 1952: Gold, 1500 m, Herren Marc Girardelli – Ski alpin Albertville 1992: Silber, Riesenslalom, Herren Albertville 1992: Silber, Super-G, Herren Michel Théato – Leichtathletik Paris 1900: Gold, Marathon, Herren
Medaillengewinner der Kunstwettbewerbe Jean Jacoby Paris 1924: Gold, Malerei Amsterdam 1928: Gold, Zeichnungen und Aquarelle François Heldenstein Paris 1924: Silber, Bildhauerkunst
Weblinks Comité Olympique et Sportif Luxembourgeois Luxemburg bei den Olympischen Spielen
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