Die cerebricks Volley Goats Mitteldeutschland sind die Männermannschaft des Volleyballvereins VC Bitterfeld-Wolfen aus Bitterfeld-Wolfen. Sie spielen seit 2023 in der Volleyball-Bundesliga. Der Verein wurde am 7. Mai 1991 unter dem Namen VV 76 Wolfen (Volleyball-Verein 76 – Wolfen) gegründet. Seit dem Beitritt der Volleyballabteilung von der SG Chemie Bitterfeld 2009 heißt der Verein VC Bitterfeld-Wolfen. Die Bundesligamannschaft trat bis 2025 unter dem Vereinsnamen an.

Geschichte Nachdem die Satzung am 7. Mai 1991 errichtet wurde, wurde der Verein unter dem Namen Volleyball-Verein 76 – Wolfen am 28. April 1992 in das Vereinsregister eingetragen.VC Bitterfeld-Wolfen e. V. (VR 32275) im Vereinsregister des Amtsgerichts Stendal, abgerufen am 23. Oktober 2023. Zwei Jahre nach der Zusammenlegung der bisher eigenständigen Städte Bitterfeld und Wolfen entschied sich die Volleyballabteilung der SG Chemie Bitterfeld nach der Saison 2008/09 den Verein zu verlassen und sich dem VV 76 Wolfen anzuschließen. In der Folge wurde der Verein in VC Bitterfeld-Wolfen umbenannt. Unter dem Namen gewann die Männermannschaft in der Saison 2011/12 die Regionalliga NordostRegionalliga Nordost 2011/12 in der Datenbank von volley.de, abgerufen am 23. Oktober 2023. und sicherten sich den Aufstieg in die 2. Bundesliga, wo sie in die Nordstaffel einsortiert wurden. In der Saison 2015/16 sicherte man sich in der Nordstaffel den Vizemeistertitel hinter den TSG Solingen Volleys und reichte sogar einen Lizenzantrag für die Bundesliga ein. Später entschied man sich die Fristen zum Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit verstreichen zu lassen und startete weiter in der Nordstaffel der 2. Bundesliga.

Zur Saison 2023/24 stellte der VC Bitterfeld-Wolfen erneut einen Lizenzantrag für die Bundesliga, weil die Volleyball Bundesliga GmbH aufgrund der auf nur neun Mannschaften gesunkenen Teilnehmerzahl einen Aufstieg zu erleichterten Konditionen anbot. In der Folge erteilte der Ligaverband Bitterfeld-Wolfen und drei weiteren Aufsteigern die Lizenz für die Bundesliga, sodass die Ligastärke auf 12 Mannschaften anstieg, da das DVV-Projekt VC Olympia Berlin in der 2. Bundesliga an den Start geht.

Im August 2025 gab der VC Bitterfeld-Wolfen bekannt, dass seine Bundesligamannschaft zukünftig Volley Goats Mitteldeutschland heißen würde. Die Teamfarben wurden von grün-schwarz zu lila-gelb geändert. Wenige Tage später wurde mit dem Technologieunternehmen cerebricks GmbH aus Muldestausee ein Namenssponsor vorgestellt. Das Team zieht zudem nach Halle (Saale) um und spielt dort in der SWH.arena.

Team Der Kader für die Saison 2025/26 bestand aus folgenden Spielern:

+ Kader – Saison 2025/26 Name Nr. Nation Größe Geburtsdatum im Verein seit Vertrag bis 4 1,90 m AA 2025 2027 10 2,00 m AA 2024 2026 11 2,00 m MB 2024 2027 2 1,83 m L 2025 2026 12 1,92 m Z 2025 2026 3 1,93 m AA 2025 2026 17 2,02 m D 2026VBL-Spielerprofil 2026 6 2,01 m MB 2025 2026 9 1,90 m MB 2024 2027 23 1,97 m D 2025 2026 16 1,90 m Z 2025 2027 18 2,03 m MB 2025 2026 8 2,02 m MB 2025 2026 24 1,98 m AA 2025 2026 1 2,01 m D 2025 2026

: AA = Annahme/Außen, D = Diagonal, L = Libero, MB = Mittelblock, Z = Zuspiel, U = Universal

Neuzugänge 2026 Abgänge 2026 Spieler bisheriger Verein Spieler neuer Verein Elliot Collard Abiant Lycurgus Groningen Erik Brand TV Rottenburg Ras Jesse Delancy Beroe 2016 Stara Sagora Arshia Feizollahi unbekannt Andrei Druță Dinamo Bukarest Paul Klimm Baden Volleys SSC Karlsruhe Cole Ketrzynski Lausanne UC Valdas Listanskis unbekannt Jordan McKee MEAFC-Peka Bau Samuel Schellenberg unbekannt Jacob Reilly Pepperdine University Dax Tompkins Netzhoppers Königs Wusterhausen Sebastian Rösler Cambrai Volley Jannis Wehry Helios Grizzlys Giesen Clay Wieter unbekannt

Chef-Trainer ist seit 2026 der Kanadier Brad Hudson. Er hat einen Vertrag bis 2028. Sein Assistent ist der Australier Jack Payne.

Spielstätte Seit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga trug der VC Bitterfeld-Wolfen seine Spiele in verschiedenen Hallen aus. So nutze man zwischen 2012 und 2015 hauptsächlich die Brauereiturnhalle Bitterfeld und danach war bis 2021 die Sporthalle Krondorf die Heimspielstätte des Vereins. Nachdem diese Halle aufgrund von baulichen Gründen im Herbst 2021 gesperrt wurde, kehrte man für die restlichen Spiele der Saison 2021/22 in die Brauereiturnhalle Bitterfeld zurück. Ab der Saison 2022/23 nutzte der VC Bitterfeld-Wolfen die Bernsteinhalle Friedersdorf in der Gemeinde Muldestausee als Heimspielstätte. Die Halle fasst 450 Zuschauer. In der Saison 2024/25 wurden zwei Topspiele in der Anhalt-Arena in Dessau-Roßlau ausgetragen. Zur Saison 2025/26 wechselt die Mannschaft in die SWH.arena in Halle (Saale), die sie sich mit den Frauen des Mitteldeutschen Basketball Clubs und den Handballerinnen des SV Union Halle-Neustadt teilt.

Weitere Mannschaften Neben den Bundesliga-Männern gibt es beim VC Bitterfeld-Wolfen noch vier weitere Männer-, fünf Frauen- und zahlreiche Jugendmannschaften.

Weblinks Offizielle Website des Vereins

Einzelnachweise

Mitteldeutschland, Volley Goats Kategorie:Sport (Bitterfeld-Wolfen) Kategorie:Sportverein (Landkreis Anhalt-Bitterfeld) Kategorie:Vereinsgründung 1991