200px|mini|thumbtime=76|Kaltwassergeysir Wallender Born

Wallenborn ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Daun an.

Geographie Der Ort liegt in der Vulkaneifel ca. 10 km Luftlinie oder 12 Straßenkilometer südwestlich von Daun an der Bundesstraße 257.

Geschichte Die erste Erwähnung des Ortes unter dem Namen „Wallenburne“ findet sich ein einer Urkunde vom 20. Juli 1225, in der Gerhard von Blankenheim der Abtei Himmerod ein Stück geschenkten Stückes Land bestätigt.Heinrich Beyer, Leopold Eltester, Adam Goerz: Urkundenbuch zur Geschichte der mittelrheinischen Territorien: Vom Jahre 1212 bis 1260, Band 3, Coblenz: Hölscher, 1874, S. 208 (Online)

Bis Ende des 18. Jahrhunderts lag Wallenborn als Enklave im kurtrierschen Amt Manderscheid, war aber reichsritterschaftlich und gehörte dem Herzog von Aremberg und dem Freiherrn von Zandt gemeinschaftlich.Johann Friedrich Schannat, Georg Bärsch: Eiflia illustrata oder geographische und historische Beschreibung der Eifel, Band 3, Ausgabe 2, Teil 1, Mayer, 1854, S. 53 (Online)

Bevölkerungsentwicklung In nachfolgender Tabelle die Entwicklung der Einwohnerzahl von Wallenborn, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten Jahr Einwohner 1815 223 1835 293 1871 315 1905 375 1939 427 1950 434 Jahr Einwohner 1961 447 1970 456 1987 491 2005 484 2011 428 2017 429

Politik

Bürgermeister Günter Mehles wurde 2014 Ortsbürgermeister von Wallenborn. Bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 wurde er mit einem Stimmenanteil von 85,94 % für weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigt. Er wurde im Juni 2024 wiedergewählt.

Mehles Vorgängerin Madlene Steffes war 2014 aus beruflichen Gründen nicht erneut angetreten.

Wappen

Kultur und Sehenswürdigkeiten

alt=Wegekreuz nahe der Kirche|mini|366x366px|Wegekreuz an der Hauptstraße

Kulturdenkmäler In Wallenborn befinden sich einige unter Denkmalschutz gestellte Kulturdenkmäler: Katholische Filialkirche St. Sebastian: Ein Saalbau aus dem Jahr 1814, 1951 erweitert; auf dem Kirchhof befindet sich ein Wegekreuz aus Sandstein aus dem Jahre 1684. Wegekreuz: Aus Rotsandstein aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts; es handelt sich um ein Schaftkreuz des sogenannten Kyllburger Typs, das sich in der Hauptstraße befindet. Wegekreuz mit der Jahreszahl 162 in der Weidenbacher Straße. Ein Bildstock mit einem Steinrelief der Vierzehn Nothelfer von 1812 steht in der Weidenbacher Straße.

Naturdenkmale Wallender Born: Die Hauptsehenswürdigkeit des Dorfes ist eine Mofette namens „Wallender Born“, im Volksmund auch Brubbel genannt, die zu einem aktiven Kaltwassergeysir aufgebohrt wurde. Er bricht ca. alle 30 Minuten aus und kann eine Höhe von 4 m erreichen.

Verkehr Straße: An Wallenborn vorbei verläuft die Bundesstraße 257. Bus/Bahn: Wallenborn liegt im Verkehrsverbund Region Trier. Die Buslinie 523 der Rhein-Mosel-Verkehrsgesellschaft bietet wochentags einige Verbindungen zum Bahnhof Gerolstein an der Eifelstrecke Köln–Trier sowie eine tägliche Verbindung zur Stadt Daun.

In Wallenborn geboren Johannes Klassen (1904–1957), Domkapellmeister in Trier (1934–1957) Klaus Fischbach (1935–2017), Kirchenmusiker Elvira Garbes (* 1955/56), seit 2018 Sozialdezernentin von Trier

Weblinks

Wallenborn auf den Seiten der Verbandsgemeinde Daun

Einzelnachweise

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