hochkant=0.3|rahmenlos|rechts

mini|Blick auf Ortskern und Schloss Wernberg

Ensembles

Ensemble Kirchberg Oberköblitz mini|Oberköblitz, St. Emmeram

An der alten West-Ost-Handelsstraße, der hier sogenannten „Hohen Straße“, wurde in einer Hanglage ein kirchliches Zentrum ausgebildet. Wo die Handelsstraße nach Überquerung des Naabtales in einem Hohlweg aufsteigend wieder an Höhe gewinnen musste, wurde auf der einen Seite des Hohlweges über hohen Stützmauern eine Wehrkirchenanlage errichtet, auf der anderen Seite der Ökonomie-Pfarrhof platziert. Die Kirche und der Pfarrhof wurden durch eine Steinbrücke über den Hohlweg hinweg verbunden.

Die einstige Chorturmanlage der Kirche wurde zweimal erweitert: Von 1597 bis 1600 erfolgte die erste Erweiterung nach Westen im Rahmen der leuchtenbergischen Gegenreformation. 1750 erfolgte die Osterweiterung mit Neubau des Turms. Der 1603 neu errichtete Pfarrhof ist noch im Kern der gotische Bau, so dass die Baugruppierung sowohl durch ihr Alter als auch durch die landschaftliche Besonderheit unverkennbar ist.

Aktennummer: E-3-76-150-1

Ensemble Schlossberg mini|Wernberg, Burg aus der Luft

Nahe einem Naabübergang hatten sich wohl die Landgrafen von Leuchtenberg auf dem Burgberg über Wernberg einen Stützpunkt errichtet; jedenfalls waren sie im Jahre 1280 die Eigentümer desselben, weil sie in diesem Jahre die Burg samt Zugehörungen an Konrad von Paulsdorf verkauften.

Da nach Westen, Norden und Osten das Gelände steil abfällt, ist der Zugang aus Südosten über einen hier doppelten Graben angelegt. In einer halbkreisförmigen Umbauung liegt außerhalb des zweiten Grabens der Vorhof, mit vorwiegend landwirtschaftlichen Gebäuden umstellt; zwischen den beiden mittleren, einem Bauernhof und dem Gerichtsgebäude (Schloßberg 1 und 2) führt die Zufahrt in den Vorhof, welche von Wernberg herauf an der Südflanke des Schloßberges ansteigt. Zwischen der äußeren und inneren Ringmauer (Zwingermauer) liegt der innere, obere Graben, der mittels einer Brücke überquert werden muss. Das Torhaus am Südosteck der eigentlichen Burg wird von dem hinter ihm aufragenden Bergfried geschützt. Die Burg auf fast ovalem Grundriss enthält im Inneren drei kleine Höfe.

Das Ensemble dokumentiert die Zuordnung eines auf halber Höhe gelegenen Vorhofhalbkreises zu dem über die großenteils erhaltenen Festungsmauern aufragenden Burgkomplex.

Aktennummer: E-3-76-150-2

Baudenkmäler nach Ortsteilen

Wernberg

Alletshof

Deindorf

Feistelberg

Glaubendorf

Kettnitzmühle

Kötschdorf

Losau

Neunaigen

Oberköblitz

Rattenberg

Saltendorf

Schwarzberg

Woppenhof

Ehemalige Baudenkmäler

Siehe auch Liste der Bodendenkmäler in Wernberg-Köblitz

Anmerkungen

Literatur

Weblinks

In dieser Kartenansicht sind Baudenkmäler ohne Koordinaten mit einem roten bzw. orangen Marker dargestellt und können in der Karte gesetzt werden. Baudenkmäler ohne Bild sind mit einem blauen bzw. roten Marker gekennzeichnet, Baudenkmäler mit Bild mit einem grünen bzw. orangen Marker.

Wernberg-Koblitz !