Karl-Ludwig Kompa, auch als Karl Kompa zitiert (* 14. Februar 1938 in Berlin; † 23. November 2025Traueranzeige in der FAZ vom 6. Dezember 2025, abgerufen am 6. Dezember 2025), war ein deutscher Chemiker und Hochschullehrer, der sich mit Lasern und ihrer Anwendung in der Chemie befasste. Er war Direktor am Max-Planck-Institut für Quantenoptik in München.

Leben Kompa wurde 1965 an der Ludwig-Maximilians-Universität München promoviert (Reaktionen von N-Chlor-Aminen) und habilitierte sich 1971. Er war Gründungsmitglied der Max-Planck-Projektgruppe Laserforschung am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) im Jahr 1976. Er war Gründungsmitglied und einer der drei Direktoren des Max-Planck-Instituts für Quantenoptik bei dessen Gründung 1981 und Professor an der Universität München. Am Max-Planck-Institut leitete er die Gruppe Laserchemie. 2006 emeritierte er und Leiter der Emeritusgruppe Laserchemie bis 2013.

Kompa entwickelte den chemischen Fluor-Wasserstoff-Laser.

2004 erhielt er den Willis-E.-Lamb-Preis für Pionierleistungen in der Laser-Chemie und bei chemischen Lasern und speziell der Entwicklung des Sauerstoff-Iod-Lasers.Lamb Award Er erhielt eine Ehrendoktorwürde der Lomonossow-Universität Moskau.

Schriften Chemical Lasers, Springer Verlag 1973, ISBN 9783540060994. Herausgeber mit J. Wanner: Laser applications in Chemistry, Plenum Press 1984 (NATO Advanced Summer Institute in San Miniato Juni/Juli 1982), ISBN 978-1-4612-9697-3.

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Einzelnachweise

Kategorie:Chemiker (20. Jahrhundert) Kategorie:Hochschullehrer (Ludwig-Maximilians-Universität München) Kategorie:Wissenschaftliches Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft Kategorie:Ehrendoktor der Lomonossow-Universität Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1938 Kategorie:Gestorben 2025 Kategorie:Mann