Joachim Pape (* 21. November 1923; † 20. Juli 2006 in Neuruppin) war ein deutscher Schauspieler und Synchronsprecher.
Leben und Wirken Joachim Pape wurde vor allem durch seine Mitwirkung in Filmen der DEFA und in Fernsehserien des Deutschen Fernsehfunks einem breiten Publikum bekannt und wirkte von 1952 bis 1991 in über 60 Film-und-Fernsehproduktionen mit. Er war dabei oftmals in einer Nebenrolle besetzt.
Er war auch als Bühnendarsteller an verschiedenen Theatern aktiv. So war er beispielsweise von 1967 bis 1977 als festes Ensemblemitglied am Hans Otto Theater in Potsdam engagiert.
Pape war zudem als Synchronsprecher tätig. In dem Märchen-Klassiker Drei Haselnüsse für Aschenbrödel sprach er in der DDR-Synchronfassung die Rolle des Jäger; er lieh seine Stimme dabei dem tschechischen Schauspieler Miloš Vavruška.Die Mitwirkenden - Drei Haselnüsse für Aschenbrödel
Joachim Pape lebte zuletzt in Rheinsberg. Er starb am 20. Juli 2006 im Alter von 82 Jahren.
Filmografie 1952: Frauenschicksale 1959: Natürlich die Nelli! 1963: Die Spur führt in den 7. Himmel 1964: Abgelegt unter M 1965: Episoden vom Glück 1966: Geheimkommando Bumerang 1967: Das Tal der sieben Monde 1967: Die Fahne von Kriwoj Rog 1968: Der Mensch neben Dir 1968: Komödie der Irrungen 1969: Krupp und Krause (TV-Mehrteiler) 1969: Befreiung 1970: Im Spannungsfeld 1970: Jeder stirbt für sich allein 1971: Karriere 1971: KLK an PTX – Die Rote Kapelle 1971: Optimistische Tragödie 1971: Arthur Becker (TV-Mehrteiler) 1971: Nachtasyl 1972: Die Bilder des Zeugen Schattmann (TV-Vierteiler) 1973: Tandem mit Mettmann 1973: Die Brüder Lautensack (Fernsehserie) 1973–1976: Das unsichtbare Visier (Fernsehserie) 1973: Drei Haselnüsse für Aschenbrödel (Tři oříšky pro Popelku) 1973: Die sieben Affären der Doña Juanita (TV-Vierteiler) 1974: Der Leutnant vom Schwanenkietz (TV-Dreiteiler) 1974: Die Frauen der Wardins (TV-Dreiteiler) 1974: Visa für Ocantros 1975: Looping 1975: Schwester Agnes 1975: Mein lieber Mann und ich 1976: Beethoven – Tage aus einem Leben 1976: Die Forelle 1976: Nelken in Aspik 1977: Unterwegs nach Atlantis 1977: Ernst Schneller 1978: Der gepuderte Mann im bunten Rock 1978: Gefährliche Fahndung (Fernsehserie) 1978: Spuk unterm Riesenrad 1978: Bluthochzeit (Studioaufzeichnung) 1978: Amor holt sich nasse Füße 1979: Addio, piccola mia 1979: Lachtauben weinen nicht 1979: Herbstzeit 1979: Fleur Lafontaine 1980: Der Baulöwe 1980: Archiv des Todes (Fernsehserie) 1980: Levins Mühle 1981: Ein Engel im Taxi 1982: Bahnwärter Thiel 1982: Märkische Forschungen 1983: Die Schüsse der Arche Noah 1983: Pianke 1983: Spuk im Hochhaus (Fernsehserie) 1983: Frühlings-Sinfonie 1984: Der Lude 1985: Sachsens Glanz und Preußens Gloria (TV-Sechsteiler) 1988: Polizeiruf 110: Amoklauf (TV-Reihe) 1989: Coming Out 1989: Vera – Der schwere Weg zur Erkenntnis 1989: Johanna (Fernsehserie) 1990: Rheinsberg (Fernsehfilm) 1990: Albert Einstein (TV-Zweiteiler) 1991: Heute sterben immer nur die andern
Theater 1967: Peter Abraham: Und das soll Liebe sein? (Zobel) – Regie: Hans Lohr (Hans Otto Theater Potsdam) 1968: Friedrich Wolf: Die Matrosen von Cattaro (Alois Zapp) – Regie: Peter Kupke (Hans Otto Theater Potsdam) 1969: Lotar Olias: Millionen für Penny (Souffleur Sig) – Regie: Günter Rüger (Hans Otto Theater Potsdam) 1977: Günter Schubert: Olle Henry (Arzt) – Regie: Gerd Staiger (Hans Otto Theater Potsdam)
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Einzelnachweise
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