Gymnemasäuren Strukturformel hochkant=1.5|rahmenlos Gymnemsäure I II III IV R1: tigloyl 2-methylbutyryl 2-methylbutyryl tigloyl R2: acetyl acetyl H H CAS-Nummer: PubChem: Summenformel: C43H66O14 Molare Masse: 806,97574 g·mol−1

Gymnemasäuren sind Triterpen-Glycoside,Klaus Dürrschmid: Gustatorische Wahrnehmung gezielt abwandeln. Behr’s Verlag DE, 2009, ISBN 978-3-89947-970-6, S. 38, 39. die den süßen Geschmack unterdrücken. Sie wurden aus der indischen Schlingpflanze (Gymnema sylvestre) isoliert. Eine ähnliche Wirkung haben Hodulcine aus Blättern und Wurzeln des Japanischen Rosinenbaums Hovenia dulcis, Gurmarin (ebenfalls aus Gymnema sylvestre, aber ein Protein), Lactisol oder das Ziziphen aus der chinesischen Brustdattel.Klaus Dürrschmid: Gustatorische Wahrnehmung gezielt abwandeln. Behr’s Verlag DE, 2009, ISBN 978-3-89947-970-6, S. 40. Anwendung finden die Stoffe insbesondere in den USA als Abnehmhilfe oder bei Diabetikern, um ihren Drang nach Süßem zu unterdrücken.Mechthild Busch-Stockfisch: Schmeckt Süß immer nur Süß - der süße Geschmack und die neuen Süßungsmittel, Food & Health Academy public, Universität Hamburg.

Literatur Walter Stoecklin: Chemistry and physiological properties of gymnemic acid, the antisaccharine principle of the leaves of Gymnema sylvestre. In: Journal of Agricultural and Food Chemistry. 17, 1969, S. 704–708, .

Einzelnachweise

Kategorie:Glycosid Kategorie:Stoffgruppe